es gibt sie, diese orte wo man immer wieder hingeht, wo man sich über die einrichtung lustig machen kann und die man nicht unbedingt weiterempfiehlt.
wir haben auch so ein lieblingsrestaurant. es heißt "mimo", oder so ähnlich, irgendwo in der nähe von toms wohnung. es ist eine pizzeria mit mehreren schönheitsfehlern.
erstens, man wird nicht bedient. man muß sich von der gabel bis zum getränk alles selbst holen. zweitens, der wein. der wein kostet nicht viel, aber er kommt aus einer riesigen zwei liter flasche, die im großmarkt etwa so viel kostet wie dort ein glas. ich kann nicht behaupten, daß er absolut nicht schmeckt, aber die dekorativen weinflaschen auf dem tresen, diese ausstellungstücke, sind doch blanker hohn, wenn man dann so etwas zu trinken bekommt. drittens, die musik. alles 80ziger jahre, eine ziemlich unintalienische atmosphäre. musik, die man schon damals blöd fand, im mimo kann man sie sich noch einmal abgewöhnen. außerdem ist die einrichtung mehr als undekorativ, furchtbare plastikpflanzen ranken sich durch den raum, oder stehen im weg herum. der rest der deko beschränkt sich auf karierte tischdecken und weiße wände.
bleibt die frage: warum geht man da immer wieder hin? schlechte angewohnheit? mangel an alternativen?
vielleicht ist es ganz einfach: es hat mir dort immer geschmeckt. das essen ist nicht teuer und nicht schlecht. ich freue mich immer auf diese salzige sardellen-pizza, mit oliven, kapern und natürlich sardellen. die hat mir bis jetzt nur dort so gut geschmeckt und daß der laden eher was für normale leute ist, macht ihn mir nicht unbedingt unsympathisch. vielleicht bin ich eben auch eher normal.
für pizza-calzone habe ich eine andere lieblings-pizzeria. aber das ist eine andere geschichte.
sb
wir haben auch so ein lieblingsrestaurant. es heißt "mimo", oder so ähnlich, irgendwo in der nähe von toms wohnung. es ist eine pizzeria mit mehreren schönheitsfehlern.
erstens, man wird nicht bedient. man muß sich von der gabel bis zum getränk alles selbst holen. zweitens, der wein. der wein kostet nicht viel, aber er kommt aus einer riesigen zwei liter flasche, die im großmarkt etwa so viel kostet wie dort ein glas. ich kann nicht behaupten, daß er absolut nicht schmeckt, aber die dekorativen weinflaschen auf dem tresen, diese ausstellungstücke, sind doch blanker hohn, wenn man dann so etwas zu trinken bekommt. drittens, die musik. alles 80ziger jahre, eine ziemlich unintalienische atmosphäre. musik, die man schon damals blöd fand, im mimo kann man sie sich noch einmal abgewöhnen. außerdem ist die einrichtung mehr als undekorativ, furchtbare plastikpflanzen ranken sich durch den raum, oder stehen im weg herum. der rest der deko beschränkt sich auf karierte tischdecken und weiße wände.
bleibt die frage: warum geht man da immer wieder hin? schlechte angewohnheit? mangel an alternativen?
vielleicht ist es ganz einfach: es hat mir dort immer geschmeckt. das essen ist nicht teuer und nicht schlecht. ich freue mich immer auf diese salzige sardellen-pizza, mit oliven, kapern und natürlich sardellen. die hat mir bis jetzt nur dort so gut geschmeckt und daß der laden eher was für normale leute ist, macht ihn mir nicht unbedingt unsympathisch. vielleicht bin ich eben auch eher normal.
für pizza-calzone habe ich eine andere lieblings-pizzeria. aber das ist eine andere geschichte.
sb








