Freitag, 30. November 2007

bei masha

donnerstags treffe ich mich jetzt immer mit masha um russisch bzw. deutsch zu sprechen. gestern haben wir uns bei ihr getroffen und wenn man bei masha ist, dann gibt es immer viel zu essen. das ist neben meiner anwesenheit auch einer der gründe, warum sasha später meist dazukommt.
also, gestern kam ich und durfte gleich ein paar trockenfische probieren. irgendwelche asiatischen dinger, sie waren weicher als in der ukraine, aber ohne salz. danach ging es weiter mit einer hühnersuppe und brot. die hat fantastisch geschmeckt (das rezept ist gemerkt). inzwischen war ich eigentlich schon halbwegs gesättigt und hätte mich auch nicht beklagt, wenn jetzt schluß gewesen wäre. aber es war nicht schluß.
als nächstes gab es früchte, mandarinen und eine frucht, die auf deutsch kaki heißt. hatte ich noch nie gegessen, war aber süß. die früchte bildeten allerdings nur die überleitung zum gemeinsamen pelmeni kneten. für pelmeni hat masha eine art schablone, mit der das formen der kleinen dinger schneller geht. tja und dann haben wir pelmeni mit sahne gegessen.
und weil wir aber noch teig übrig hatten, geschah nach dem essen folgendes: eine packung fischfilet wurde geöffnet, im mixer zerkleinert, zwiebeln dran und wir formten weiter pelmeni. die ersten fischpelmeni der welt. vielleicht. (allerdings kann ich vorwegnehmen, daß die nicht so toll geschmeckt haben wie die normalen mit gehacktem.)
die fischpelmeni haben wir dann ebenfalls mit sahne gegessen, dazu noch etwas sofasauce und einen selbstgemachten weißkohlsalat aus dem kühlschrank.
dabei haben sich die beiden mädels dann einen alten russischen film angesehen, der augenscheinlich ein echter knaller war. also wirklich so eine richtige kanone, wo ein brüller nach dem nächsten kommt und man sich den magen vor krämpfen hält (was das verdauen des vielen essens naturgemäß etwas behindert). dummerweise konnte ich der handlung nur grob folgen (die war auch nur stellenweise witzig) und die urkomischen gespräche habe ich gar nicht verstanden. nur soviel: es ging um eine zeitmaschine und ivan den schrecklichen und die üblichen dinge wie: ein typ kommt in unsere zeit, ein anderer reist in die vergangenheit usw., was ich allerdings auch verstanden hätte, wenn der film auf chinesisch gewesen wäre (über meine chinesischkenntnisse wißt ihr ja bescheid).
und so habe ich mich mit keksen beschäftigt. und habe ich die tafel schokolade zwischendurch erwähnt?
ach ja, die getränke des abends: tomatensaft, tee, weißwein und apfelsaft. ich bin immer noch satt. das ist auch gar nicht schlecht, denn heute gehe ich auf eine party und man weiß ja nie, was einen da erwartet.

Mittwoch, 28. November 2007

was kostet ein glas sardellen?

vielleicht hat es jemand bemerkt, ich benutzte ein kleines tool, welches die besuche auf dieser seite zählt (ganz unten in der ecke rechts). und dieses ding kann noch mehr: es sagt mir zwar nicht wer die seite besucht, aber woher ein link kam (z. b. von peters blog). und besonders interessant wird es wenn jemand über eine suchmaschine auf den blog zugreift, dann kann ich sehen, was er gesucht hat.
einige haben einfach "saschas schwarzes brett" gesucht, oder auch "frankfurt schwarzes brett wohnungen", aber auch andere dinge werden gesucht:

"saschas sammler"
"u-bahn-werbung jesus"
"sportgymnastik in berlin"
"catrins hochzeit"
"wie backt man im kohleofen"
"ringbahnsaufen"
"was kostet ein glas sardellen"
"friedrichshain, sonntag, all you can eat"
"tomate zimmerpflanze"

ist es nicht bemerkenswert, daß einige leute ihre suchbegriffe in frageform eintippen? so als wäre das internet eine art orakel, daß einem fragen wie "was kostet ein glas sardellen?" beantwortet. mein blog liefert zumindest in diesem fall jetzt abhilfe, die antwort lautet: 1,99 euro (im karstadt).

peter hat mir letztens erzählt, daß leute nach katzenscheiße gesucht haben und dadurch bei ihm gelandet sind. scheinbar zieht peter mit seinen fäkalstorys solche leute an. ;-)

Freitag, 23. November 2007

frage

peter ködert seine blog-leser in letzter zeit ja ab und zu mit gewinnspielen (die ich im übrigen normalerweise gewinne). nun will ich dem peter ja nicht alles nachmachen (obwohl ich ihm sowohl die idee als auch die frage klaue) und deshalb ist 1. mein quiz schwerer und 2. gibt's bei mir auch nichts zu gewinnen. (außer vielleicht ein google-diplom für richtiges und erfolgreiches googln)

hier die frage:
wie hieß der u-bahnhof kreuzberg bevor er in platz-der-luftbrücke umbenannt wurde?

da es sich nicht um eine fangfrage handelt, sei dem aufmerksamen leser gesagt, daß es zwei richtige antworten auf die frage gibt, von denen ich eine aus naheliegenden gründen natürlich ausschließe.

schlittschuhlaufen

ich hab keine fotos von meinem elend und das ist auch besser so. eins vorweg: ich bin nicht hingefallen.
das war bei meinem tempo auch gar nicht möglich. das letzte mal stand ich vor 13 jahren auf schlittschuhen und schon damals konnte ich es nicht. außerdem ruft mein "stil" schwere haltungsschäden hervor. mit gebeugtem rücken und erhobenen armen stakse ich vorwärts und mein oberkörper wippt dabei zuckend vor und zurück. und bei den anderen sieht das alles so verdammt cool aus. ob ich da noch mal lust drauf habe?!

Dienstag, 20. November 2007

the hives


es war fantastisch. ok, wer die musik nicht mag wird sich nicht amüsiert haben, aber solche waren wohl auch nicht dort. bis auf den bierpreis (5 euro) hat ansonsten einfach alles gestimmt, nicht umsonst gelten the hives als eine der besten live-bands. die musik, die halle, die band, die leute, pete, sasha und eine geile show waren die elemente eines gelungenen abends. gute nacht.

the coral

gestern wollte ich mit peter zu einem konzert im lido. die straße, in der das lido ist, macht sowieso einen verlassenen eindruck, aber gestern war es doch etwas seltsam. wir kamen und wären fast vorbeigelaufen, es war dunkel und vor allem leer. und hätte über der tür der halle nicht lido gestanden wäre ich vermutlich auch ins zweifeln gekommen, aber so war klar wir haben alles richtig gemacht und ca. 200 andere konzertbesucher nicht.

kurz nach uns tauchten dann doch die ersten auf und guckten genauso dumm wie wir. letztendlich waren wir ca. 10 ratlose leute. tür zu. licht aus. stille.
vielleicht machen die später auf? peter und ich sind erstmal ein bier trinken gegangen. ein ausführliches gespräch und 20 minuten später war alles wie vorher: wir kommen und keiner ist da. keine leute, kein konzert.
nur ein typ mit einem fahrrad, der sich wundert. doch schon bald gab es gerüchte: das konzert wurde verlegt (ein mädchen), das konzert war gestern (die bedienung der bar gegenüber), das konzert fängt bestimmt später an (eine dumme stimme in meinem kopf), aber das hartnäckigste von allen: das konzert wurde abgesagt.

mehrere leute, inkl. peter, haben das telefonisch herausgefunden. eine erklärung für das verschwinden der leute von vor der bierpause war gefunden. die hatten wohl auch telefone. eine erklärung für das verschwinden der band war es jedoch nicht.
wie ich inzwischen weiß ist der gitarrist erkrank und in europa wird kein konzert mehr gespielt. ich hoffe das ist kein schlechtes omen, ich kann mich noch gut an ein konzert der libertines erinnern, das wurde aus dem gleichen grund abgesagt, inzwischen gibt's die band gar nicht mehr. die karte habe ich immer noch.

Montag, 19. November 2007

im fuchsbau



am sonntag hat tom uns seiner neuen leidenschaft vorgestellt: den füchsen berlin, die handballabteilung der reinickendorfer füchse. alles was ich bis jetzt über die füchse wußte: ewig zweite liga, jetzt bundesliga und sie haben einen ägypter, der ständig ramadan macht. so oder so ähnlich kommt es einem vor, wenn man ab und zu in den tagesspiegel schaut, denn dort spielen die füchse keine rolle. aber jetzt weiß ich bescheid, denn tom hat uns alles eingeimpft was wichtig ist: "unsere" farben sind gelb und lila, jedes spiel ist WICHTIG und der ägypter eine flasche.
selbst ich als laie konnte feststellen, daß diese drei dinge stimmten. handball ist ganz anders als fußball (ja, auch das ist mir aufgefallen). erstens ist es ziemlich laut und damit meine ich nicht nur das publikum, sondern vor allem die beschallungsanlage. jeder halbwegs wichtige spielzug wird vom hallensprecher lautstark kommentiert. die stimmung entsteht nicht in der kurve, sondern wird vom hallensprecher vorgegeben. zur not singt er eben auch selbst, solange bis alle mitmachen. zum weiteren repertoire des hallensprechers gehören das anfeuern des cheerleader und das abspielen sämtlicher ballermann-hits der letzten zehn jahre.

kommen wir zum nächsten punkt: die spielunterbrechungen. spielunterbrechungen sind DJ-ötzi-zeit und die cheerleader zeigen was sie können. und das ist in der tat ziemlich beeindruckend, das sich dabei noch keiner den hals gebrochen hat, erstaunt mich.
das spiel ist praktisch ständig unterbrochen. die spieler berühren sich auch ständig und ziehen und zerren aneinander. es ist auch nicht so, daß man da genau hingucken müßte, anfassen gehört einfach dazu. komisch nur das dann manchmal abgepfiffen wird. warum weiß ich nicht. wegen zu viel anfassen vielleicht?! kann eigentlich nicht sein. naja, der fachmann wirds wissen.
das interessanteste sind die zeitstrafen. die kommen genauso plötzlich und unerklärlich wie alles andere. also für mich unerklärlich (und ich glaube auch für anne und eric). aber der kleine junge vor uns wußte bescheid und hat uns auch mal aufgeklärt. alles klar dachte ich. der denkt bestimmt wir sind total uncool. haben keine ahnung. und dieser kleine scheißer hatte recht.

amtliches endergebnis: 31:26 für die füchse. ach ja, einen gegner gab es ja auch noch: TUSEM essen, letzter der liga und zwischenzeitlich auch mal dominierende mannschaft des spiels.
am ergebnis sieht man auch schon das gute am handball: die tore. es gibt so viele, daß man im prinzip ständig was bejubeln kann. dumm nur, wenn man beim jubeln in eine gewisse routine verfällt und dann fröhlich jedes tor beklatscht. das kommt nicht bei jedem auf der tribüne gut an.
ich gehe bestimmt wieder hin. war lustig.

Samstag, 17. November 2007

wii

am donnerstag habe ich mich mal wieder mit flo und christian zum lernen getroffen. nach einer kurzen aufwärmphase mit dem methodenkanon der psychoakustik haben wir uns den wirklich wichtigen dingen gewidmet: dem weißen sport. tennis.
die beiden haben ebenfalls controller für die wii-console und benutzen sie normalerweise für klanginstallationen. und so konnte ich endlich mal gegen menschliche gegner spielen. leuten mit denen man beim spielen auch ein bier trinken kann.

Mittwoch, 14. November 2007

am nauener platz

heute und montag habe ich an einem uniprojekt teilgenommen und dabei 10 euro stundenlohn kassiert. es waren allerdings nur 4 stunden. trotzdem.

mein aufgabe: autos zählen. ok das klingt nicht spannend. war es auch nicht. dafür war es kalt und nass, was die sache nicht unbedingt interessanter macht.
bleibt die frage, warum ich das überhaupt gemacht habe und wozu? der erste teil der frage läßt sich leicht mit den 10 euro beantworten. wozu das ganze gut ist, kann ich allerdings nicht genau sagen. was ich weiß, ist folgendes: der nauener platz soll umgestaltet werden, was er auch nötig hat, und die TU ist daran beteiligt und erstellt ein konzept zur akustischen verbesserung des platzes, hauptsächlich geht es dabei natürlich um den verkehrslärm.

leider habe ich (noch) kein foto von mir wie ich mit warnweste auf dem mittelstreifen sitze und autos per knopfdruck zähle.
teilweise wird man dabei angesprochen und ausgefragt. kleine jungs: "entschuldigung, was machen sie denn da?". zwei omas: "zählen sie uns?!" ein betrunkener mit einkaufstüte: irgendwas unverständliches. die meisten haben allerdings nur verstohlen auf mein zählbrett mit den vier knöpfen geguckt.
ach ja, und dann war da noch einer bei dem man nur jedes zweite wort verstanden hat. ein typ, mitte 50, total heruntergekommen, total blau, total aufdringlich. hat ständig irgendwas von einer feier gebrabbelt. vielleicht hätte ich ihm sagen sollen, er soll den mann mit der einkaufstüte fragen?!

Freitag, 9. November 2007

neulich mit peter


aktionen wie diese könnten der grund für meine figurprobleme sein.

Donnerstag, 8. November 2007

verbindungsbrüder

ich war gestern mit sasha in der tiergartenquelle essen. obwohl ich mich beim gespräch natürlich so gut es ging auf sasha konzentriert habe, sind mir ein paar halb-sätze vom nachbartisch nicht entgangen. da saßen zwei typen, die scheinbar mitglieder einer katholischen studentenverbindung sind. zwei dinge, womit ich überhaupt nichts zu tun habe.
einige sätze, die mir im ohr geblieben sind:

"...er leitet jetzt die füchse...",
"...das ist ja ein lieber netter kerl, aber die katharina und ich haben uns einfach mal vorgestellt, wie ein bewerbungsgespräch mit dem otto aussähe...",
"...HAHAHAHA!...",
"...das sind auch vollkommen verschiedene typen...",
"...meine burschenprüfung ist am XX. dezember...",
"...auf unseren SCs (senioren-convente) sind auch immer viele externe...",
"...ihr seid ein haufen! meine anderen beiden verbindungen...",
"...was nützen uns katholische karteileichen?! da ist mir so ein protestant lieber, der aber...",
"...wenn der heinrich mit seinem vater telefoniert, dann ist er ganz anders!...",
"...ja, genau: ja, papa, sicher, papa, Du weißt wie sehr ich Dir verbunden bin!...",
"...HAHAHAHA!..."

nennt mich pervers! aber ich finde sowas belangloses unheimlich spannend!

Mittwoch, 7. November 2007

geburtstag

geburtstag ist ein full-time-job! ich weiß nicht wie normale leute das schaffen. so ein fauler student wie ich, hat ja den ganzen tag für unzählige ausschweifende telefonate zeit. ich bin zu hause, weil ich etwas krank bin. das hat vermutlich nichts mit meinem umstieg auf gesunde nahrung zu tun, hoffe ich jedenfalls. und bis jetzt war ich den ganzen tag mit geburtstag-haben beschäftigt.

die ereignisse der letzten wochen:



micha und peter waren bei mir. dann haben wir musik gehört, getanzt und uns dabei gegenseitig mit unseren handys fotografiert. wir hatten auch schon einen im tee zu dem zeitpunkt. später waren wir noch in einer cocktailbar.

mit sasha, masha und peter war ich beim berlin-masters der rhythmischen sportgymnastik, dort haben wir auch meine mutti getroffen, mit der ich eigentlich verabredet war. wegen eines leeren handyakkus haben wir uns verpaßt, kurioserweise bekam sie von irgendwem dort freikarten und war dann auch in der halle.



mit sasha war ich auch beim schnitzelkönig. tom wohnt in der nähe und daher kenne ich es. die speisekarte besteht hauptsächlich aus schnitzelgerichten. ich hatte es mal wieder auf die XXL-variante abgesehen. 600g kosten nur 80 cent mehr als 400g, ich meine da wär man doch dumm, oder?!

am donnerstag dann tischkicker mit shannas micha, peter und wieder sasha. das team der sashas hat verloren. zwar nicht jedes mal, aber doch in der summe ziemlich eindeutig.
der tisch heißt "tornado", und wie ich inzwischen herausgefunden habe, ist das ein offizieller turniertisch aus den USA. dort heißt "kicker" übrigens "foosball", d. h. wir benutzen ihr wort und sie unseres.

diese und ähnliche sachen habe ich mit james herausgefunden. der hat sasha eine woche besucht und da sasha bei mir schläft, hat james einfach auch hier geschlafen. sonst hat man von james nicht viel erfahren, weil er ständig unterwegs war: von einer party, zum brunch, zur party, zu einem umzug helfen, party, freunde, usw.
und zwischendruch chinapfanne mit uns.



außerdem sind meine pflanzen umgezogen. vom balkon in die wohnung. diese kleinen australischen gänseblümchen haben das nicht so richtig mitgemacht und sind total eingegangen. die pelargonien verlieren ihre blätter, aber blühen. nur die ausgewilderten zimmerpflanzen sind wunschlos glücklich. ich hoffe sie lassen sich das jahr auf dem balkon eine lehre sein, denn wer jetzt nicht ordentlich grünt, der ist ganz schnell wieder draußen!
draußen bei tomatik, der steht dort wo er immer stand und hat sogar nochmal tomaten bekommen. aber eigentlich sieht er zum fürchten aus.

apropos umzug, sasha zieht zurück. eigentlich ist sie ja sowieso ständig hier gewesen, nur daß sie jetzt auch ihre wäsche und bücher zurückholt.

ach ja, und dann war ich noch mit tom, eric und anne in der alten kantine. ich weiß nur noch in auszügen wie ich 7 uhr morgens wieder zurückkam. es muß ein netter abend gewesen sein. als wir die kneipe verließen, in der wir uns getroffen hatten wußte ich noch, was vor sich geht. aber wie die nächsten sechs stunden so schnell vergangen sind, kann ich nicht sagen. ein paar mal bier holen, unzählige male auf klo und schon war der abend vorbei. und meine hose im arsch. die ist erstens richtig dreckig, weil ich wohl mal hingefallen bin und außerdem jetzt kaputt. naja.