Mittwoch, 14. November 2007

am nauener platz

heute und montag habe ich an einem uniprojekt teilgenommen und dabei 10 euro stundenlohn kassiert. es waren allerdings nur 4 stunden. trotzdem.

mein aufgabe: autos zählen. ok das klingt nicht spannend. war es auch nicht. dafür war es kalt und nass, was die sache nicht unbedingt interessanter macht.
bleibt die frage, warum ich das überhaupt gemacht habe und wozu? der erste teil der frage läßt sich leicht mit den 10 euro beantworten. wozu das ganze gut ist, kann ich allerdings nicht genau sagen. was ich weiß, ist folgendes: der nauener platz soll umgestaltet werden, was er auch nötig hat, und die TU ist daran beteiligt und erstellt ein konzept zur akustischen verbesserung des platzes, hauptsächlich geht es dabei natürlich um den verkehrslärm.

leider habe ich (noch) kein foto von mir wie ich mit warnweste auf dem mittelstreifen sitze und autos per knopfdruck zähle.
teilweise wird man dabei angesprochen und ausgefragt. kleine jungs: "entschuldigung, was machen sie denn da?". zwei omas: "zählen sie uns?!" ein betrunkener mit einkaufstüte: irgendwas unverständliches. die meisten haben allerdings nur verstohlen auf mein zählbrett mit den vier knöpfen geguckt.
ach ja, und dann war da noch einer bei dem man nur jedes zweite wort verstanden hat. ein typ, mitte 50, total heruntergekommen, total blau, total aufdringlich. hat ständig irgendwas von einer feier gebrabbelt. vielleicht hätte ich ihm sagen sollen, er soll den mann mit der einkaufstüte fragen?!

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