Samstag, 28. April 2007

tomate


unser neuer mitbewohner: tomatik. (so sein spitzname)
ja, der topf ist (noch) etwas zu groß für ihn, aber er füllt ihn mit stil und schönheit. und hoffentlich bald auch mit größe.
ich muß zugeben, ich habe keinerlei tomatenerfahrung. aber ich hatte klärende gespräche mit opi. noch scheint es fast unglaublich, daß uns dieser 50cent-zwerg in zwei, drei monaten mit tomaten versorgen soll. aber er kann es schaffen, mit abendsonne und wasser. hoffe ich.

im moment ist er auf unserem balkon fast allein. heute habe ich dort eine fast verstorbene zimmerpflanze in die kästen gepflanzt, aber ob das was wird?! vielleicht schreckt unsere tomate der todeskampf der zimmerpflanze auch eher ab?
dafür wird es bald schnittlauch geben! wenn das denn gut geht mit dem lauch. ich habe es gestern gesät, bin mal gespannt.

fedora core

auch fedora core und ich werden keine freunde. mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen. vielleicht habe ich nicht den richtigen computer für linux? ich weiß es nicht.

Freitag, 27. April 2007

auf arbeit


jetzt haben wir auch auf arbeit sommer. die letzten wochen hat die klimaanlage verrückt gespielt: 15°C. das waren 10° weniger als draußen und für eine anständige erkältung auf jeden fall genug. aber seit mittwoch ist arbeiten wie urlaub (siehe foto).
was ich im moment mache, ist nicht so spektakulär. im prinzip bringe ich den kleinen ball zum springen. und zusammen mit meiner spanischen kollegin programmiere ich ein selbstständiges programm mit dem man dann wieder nette versuche machen kann, bzw. jeder, der ein MacBook hat. aber das muß ich ein anderes mal erklären.

das linux des tages - heute: knoppix

nachdem ich gestern vergeblich versucht habe mandriva herunterzuladen war heute die knoppix version von linux dran. runterladen hat geklappt, die CD ließ sich auch starten. viele aufregende informationen sind über den bildschirm geflogen und ich dachte schon "toll, endlich geht mal was"!
doch dann war schluß. mein monitor behauptete nur noch, daß irgendetwas "ungültig" sei. ich weiß nicht, was knoppix mit meinem computer angestellt hat, wahrscheinlich hat es die grafikkarte vergewaltigt, aber an dieser stelle war schluß. einfach so.

der plan für die nächsten tage: morgen erst einmal fedoracore und dann, sobald ich es habe, noch einmal mandriva(dvd).
für vorschläge zu weiteren linux-distributionen, die ich noch nicht ausprobiert habe, habe ich immer ein offenes ohr!

Mittwoch, 25. April 2007

die bibliothek

in der bibliothek muß man höllisch aufpassen! routinierte bibliothekgänger können da nur müde lächeln, aber für mich ist das noch alles neuland.
da man an den schließfächern keinen schlüssel (mit nummer) bekommt, muß man sich seine schließfachnummer MERKEN! und damit nicht genug: weil es keine schlüssel gibt, muß man am schließfach eine geheimnummer eingeben und, richtig, ebenfalls MERKEN!
es ist eigentlich klar, was ich jetzt erzählen will, und ich bin bestimmt nicht der erste, dem das passiert: ich hatte meine nummer vergessen.

bei der geheimnummer war ich ganz sicher, die ist alt-bewährt und kann nicht vergessen werden. (oder?)
aber die schließfachnummer, daran hatte ich nicht gedacht. ich meine, ich habe nicht einmal versucht mir die nummer zu merken, ich war viel zu beschäftigt, mir die geheimzahl einzuprägen.
und dann hatte ich den salat. eigentlich hatte ich mir keine großen sorgen gemacht, ich wußte noch ungefähr wo das fach war und wenn man seine geheimnummer noch weiß, ist das ja alles kein problem, man probiert eben so lange bis ...

... man unsicher wird und verzweifelt immer schneller immer mehr fächer ausprobiert! und dann ist man sich irgendwann auch nicht mehr so sicher, ob man bei der geheimnummer nicht doch die ganze zeit schon einen fehler gemacht hat. es war zum verrückt werden!

inzwischen habe ich mein kleines gedächtnisproblem damit gelöst, daß ich als geheimnummer immer die schließfachnummer nehme. ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele leute das noch so machen und wie gefährlich das eigentlich ist.

linux, der zweite versuch

heute wollte ich suse-linux ausprobieren. die spannende frage war eigentlich: läßt es sich starten? aber dazu kam es gar nicht. während man ubuntu zwar installieren, aber nicht starten konnte, kann man suse nämlich noch nicht einmal installieren. suse behauptet felsenfest, daß es die CD nicht findet. also genau die CD, von der es sich selbst installieren wollte, als ich sie eingelegt habe.

langsam frage ich mich, ob ich mir das wirklich antun soll. linux meine ich. wieviel ärger kann man von einem betriebssystem erwarten, daß sich schon mal nicht installieren läßt?!

Dienstag, 24. April 2007

my favourite worst nightmare ...

... ist, daß mein computer kaputtgeht und ich meine mp3's verliere.

am wochenende war es wieder soweit. ich hab versucht linux zu installieren, genauer gesagt ubuntu. ich war sprachlos und sah wieder einmal alle meine vorurteile über linux bestätigt. nach der installation hat der computer nicht mehr gestart.
sonntag abend, computer tot, ungewissheit ... musik in gefahr! ein albtraum.

aber jetzt ist alles überstanden, hab linux wieder gelöscht.

Montag, 9. April 2007

Ostern

ostern am leopoldplatz

христос...

...воскрес!

bei omi

die ostereier haben wir diesmal in leipzig bemalt. und da das orthodoxe osterfest diesmal am gleichen wochenende stattfand wir das christliche, ahben wir uns natürlich auch in orthodoxen traditionen versucht. "христос воскрес!" - Christos ist auferstanden! worauf man antwortet: "wahrhaftig, er ist auferstanden." ach ja, und nicht vegessen danach dreimal die wangen zu küssen!

Donnerstag, 5. April 2007

Frankfurt (Main)

Weiß nicht, warum manche Menschen Frankfurt hässlich finden. Wir waren dort 2 volle Tage, und ich habe von erwarteter Hässlichkeit nichts bemerkt.
Erstens muss man sagen, dass die Alte Stadt in Frankfurt tatsächlich in dem 2. Weltkrieg ziemlich beschädigt wurde, und nicht ganz aufgebaut. Es gibt also, wie ihr schon aus den Photos entnehmen könntet - Wolkenkratzer und auch alte Häuser. Und ich muss Euch sagen, dass korrespondiert mit einander ganz gut! Frankfurt bekommt dadurch, meiner Meinung nach, so eine unvergleichbare Atmosphäre einer Mischung, die dem Wort HEUTE in der Architekturgeschichte entspricht.

Ich hoffe ich werde hier keinen beleidigen, wenn ich gestehe, dass viele Städte in Europa für mich ...manchmal ziemlich gleich aussehen. Nein, es gibt natürlich Leipzig und Prag, die man nicht verwechseln kann, aber sonst ist die Alte Stadt überall einfach alte Stadt für mich. Interessante, ja, aber manchmal verwechselbare. Oder ist es vielleicht eine "touristische" Meinung einer, die nicht Wochenlang in den besuchenden Städten lebt? Ebenfalls habe ich so ein Gefühl. Für mich sind es meistens die Merkmale der Stadt interessant, die auf seine Geschichte oder Einzigartigkeit verweisen. Alte Mauer in Templin, oder Berlin als ganzes, zum Beispiel.

Wir sind nach Frankfurt Main mitten in der Woche gefahren, da wir da meinen Cousin (den ich aber Bruder nenne, wie wir alle, die aus Slawischen Ländern kommen) getroffen haben.


Er war dort auf einer Musik Messe. In Moskau, wo er lebt arbeitet er bei einer Firma, die Musik-Instrumente verkauft.

Was in dieser Reise ziemlich lustig war - wir hatten keine Entschlossenheit, genauer gesagt Gewissheit, was wir machen, und vor allem wo wir schlafen. Am Tag vor der Reise habe ich erfahren, dass die
Familie bei der meine Freundin in
Frankfurt lebt, und wo wir auch übernachten sollten, ein Unglück hat. Uns es war klar, dass wir in Frankfurt uns etwas suchen sollen, und es war ziemlich unmöglich etwas zu finden: alles war voll. Die Touristik-Managerin am Bahnhofsschalter, die mir den Stadtplan gegeben hat, hat mir auch die MÖGLICHE Hostels "in der Nähe" von Frankfurt genannt - ihrem Vorschlag nach, könnten wir gern in Darmstadt und sonst wo übernachten, das ist ja alles so nah, und ist mit OffiS erreichbar. Wir haben uns ernsthaft überlegt auch Darmstadt zu besuchen. Haben aber zuerst ordentlich die Stadt angeschaut.


Eine sehr interessante, wie gesagt, Stadt, mit einem schönem Rathaus (wo man die Deutsche Fußballmannschaft nach ihren dreifachen Großerfolgen bei der WM gefeiert hat). Was an der Stadt auch auffällig war, sind die Leute gewesen, die wir unterwegs gesehen haben. Sie alle liefen durch die Straßen in Anzügen und meistens mit Krawatten (für Berlin undenkbar!), und liefen auch bei Rot. Die Volksweisheit, dass Zeit - Geld ist könnte man einfach auf der Straße ins Leben gerufend sehen. Ja, das waren die ganzen Geschäftsmänner, die sehr mit ihren Geschäften beschäftigt waren. Was mich wunderte: fast keiner davon hatte Unterlagen dabei. Alle waren ohne Taschen. Manche mit Eis, manche auf einer Bank, oder spazierend, oder wie gesagt, laufende. Da sollte ich ernsthaft überlegen, ob die Arbeit in einem Büro soooooo unfrei ist, wie man es sich eben so vorstellt. Also in Frankfurt schon mal nicht.


Unangenehm waren für mich dabei die großen Mengen allermöglichen Sexshops und sonstigen Anstalten in diese Richtung. Nicht weil ich gegen das Thema bin, um Gottes willen. Aber wegen einer Kalkulation: am Tag beträgt sie Stadtbevölkerung in Frankfurt 1 Mln., in der Nacht sind es nur 600 000 Menschen. Das heißt, 400 000, die dort Geschäfte machen, fahren dann auch nach Hause. Mit oder ohne Besuch in der oben erwähnten Anstalt...nein, das geht mich natürlich gar nicht an, aber irgendwie ist es ins Auge gestoßen. Wie es im Leben das Gesetz "Angebot auf Anfrage" so aussieht.


Ungefähr um 14 Uhr, als wir uns gerade ernsthaft überlegt haben, wie wir es uns gemütlich am Abend auf dem Bahnhof machen könnten, und ob wir nicht früher nach Hause fahren sollten, habe ich einen Anruf bekommen, der unsere Probleme einfach gelöst hat. Uns hat meine bekannte Theologin, die ich mal durch Kiew geführt habe, eingeladen bei ihr zu übernachten. Eine hochintelligente, und sehr interessante Frau, die vor kurzem Oma geworden ist, sie hat uns so lieb aufgenommen! In ihrer großen schönen Wohnung im Zentrum von Frankfurt fühlten wir uns wie in Paradies. Bei ihr haben wir einen schönen Abend verbracht, und uns über allermögliche Themen - von Kunst und Literatur bis Politik unterhalten.

Am nächsten Tag haben wir dann von 200 Meter höhen Wolkenkratzer noch mal die Stadt angeschaut, und alte Oper für uns entdeckt. Doch, doch, eine sehr schöne Stadt, kann ich nur empfehlen.

Als letzes waren wir noch in "Palmengarten", und haben super interessante Pflanzen in den Räumen entdeckt, die als "Savanne" und "Dorn Wald", oder noch was, sehr lebendig simuliert waren. In "Madagaskar" Raum war es besonders heiß - wir haben dann entschlossen erstmals keine Reise nach dort zu unternehmen.


Es ist vielleicht nicht zu sehen, aber dieser Kaktus ist einfach Hypergrop, gigantisch, kann man sagen

Auch im Palmengarten

Zu Hause schon haben wir eine wunderschöne Postkarte von Saschas Omi bekommen mit dem Überschrift "Ein bisschen Leipzig, das braucht der Mensch". Zu Ostern fahren wir dahin, und ich möchte auch zu diesem Ostern ein ukrainisches Osternbrot mitnehmen, was man bei mir zu Hause ißt - "Paskha". Es ist süß, und ganz lecker - hoffentlich gefählt es hier auch.

sl

Mittwoch, 4. April 2007

Wii!

nachdem ich gestern und vorgestern meinen rechten arm kaum bewegen konnte (7h Wii am samstag!), kann ich jetzt sagen: ich mache das mit links.

es gibt außerdem noch folgende sportarten: baseball (suuuper uninteressantes spiel), bowling (ok), golf (spitze, leider mit nur neun plätzen) und boxen (zu einfach).
also wechsele ich immer zwischen tennis und golf, wahlweise mit rechts oder mit links. leider muß ich auch noch arbeiten gehen.

Dienstag, 3. April 2007

umzug

gestern war auf arbeit mal wieder umzug angesagt. nach dem 18., dem 14. und dem 1. stock arbeite ich jetzt im 20. stock. was sich nach einem krassen aufstieg anhört, ist erst einmal eher ein abstieg. denn an meinem neuen arbeitsplatz gibt es keinen zweiten monitor mehr, keine mouse, kein keyboard, mein telefon funktioniert nicht und es gibt weniger platz.
immerhin bin ich jetzt bis auf ein stockwerk an die kaffeemaschine im 19. herangerückt, was auch gewisse vorteile mit sich bringt.

und ich habe eine neue kollegin: berta aus barcelona. sie macht ihre diplomarbeit, ich mache meinen job und wir arbeiten zusammen. unsere erste gemeinsame herausforderung: linux installieren und ein laufwerk in das system einbinden. wenn man keine ahnung hat, ist linux die hölle. wir zwei sind wahrscheinlich nicht die dümmsten linux-neulinge der welt, aber auch wir haben es nur geschafft, weil wir über die macht dreier sprachen verfügen: deutsch, spanisch und englisch. so haben wir uns im internet besorgt, was linux für uns nicht automatisch tun konnte.

sb

Sonntag, 1. April 2007

muskelkater

Play
video: wii-sport tennis

heute fühle ich alle knochen, ich treibe nämlich wieder sport. seit gestern. Wii-Sport.
ich hatte mir für meine vertragsverlängerung vorgenommen mir diese Wii-konsole von Nintendo zu kaufen. das hat natürlich rein wissenschaftliche gründe versteht sich, schließlich agiert der spieler dort auch anhand von bewegungssensoren und vielleicht lerne ich dabei ja noch etwas wichtiges für meine arbeit.
zuerst einmal habe ich allerdings lernen müssen, daß ich (noch) keinen tennisarm habe. meiner tut heute sehr weh, schulter und rücken auch. nicht einmal für golf bin ich fit genug, ich habe es probiert!
also wirklich, dieser Wii macht so einen spaß, kommt vorbei und versucht es selbst!

sb