Freitag, 22. Februar 2008

uni bielefeld

eine typische 60er jahre mega-uni: alles in einem und noch ein bisschen mehr. eigener bahnhof, gigantisches parkhaus, zentrale halle und alle fakultäten daran angeschlossen. um ehrlich zu sein, war mir das alles ein bisschen zu viel. man kann den ganzen unitag in einem gebäude verbringen, es ist alles da: eine mensa, cafés, eine post, buchladen, gemüseladen, biobäcker, sparkasse, krankenkasse, arbeitsamt und ein schwimmbad. ja, ein schwimmbad.
die flure etwas abeits der haupthalle sehen aus wie überall, vielleicht auch etwas schlimmer, irgendwie kommt man sich immer wie in einem alten ego-shooter vor: überall die gleiche textur auf den wänden.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Sonic Interaction Design Training School on Biomedical Data Sonification

seit vorgestern bin ich in bielefeld, einer stadt, die es eigentlich gar nicht gibt (bielefeldverschwörung). ich muß sagen es wirkt täuschend echt hier. ;-)
ich nehme an einer training school für biomedical data sonification teil. bisher arbeite ich auf arbeit nach dem motto "the data is the sound" da der sound bei unserem ball auf einem physikalischen modell basiert, daß explizit auf den klang ausgerichtet ist (und zwar in echtzeit). in diesem seminar geht es nun darum eine multi-dimensionale datenmenge (beispielsweise EEG-daten eines epileptikers) zu "sonifizieren". das ist etwas ganz anderes.
es ist ganz interessant, vor allem weil ich davon keine ahnung habe und ständig überlege, wie man das auf meine sachen anwenden könnte. wahrscheinlich ist es nicht möglich.

nebenbei ist in bielefeld auch zeit für einige andere feststellungen: westdeutsche innenstädte sehen alle gleich aus, alt-bier schmeckt fantastisch, die bedienung in den bielefelder restaurants kann sich bestellungen nicht merken (ein empirisch validiertes phänomen), die uni hier ist ein krasser monsterbau, es gibt ein "café berlin" (ohne "tip" und "zitty") und nach acht uhr ist tote hose in der innenstadt.
auf den straßen ist echt nichts los. die innenstadt kommt einem vor wie ein riesiges einkaufscenter ohne dach (und in einkaufscentern ist ja nach ladenschluß auch nicht mehr viel los). wenigstens kann ich so ruhig schlafen, obwohl das hotel im zentrum der stadt liegt.

aber vielleicht existiert bielefeld ja doch nicht, und der grund weshalb hier nach acht uhr nichts los ist, ist einfach der, daß die meisten komparsen dann dienstschluß haben und nach hause fahren.
und alles was bleibt sind besucher wie ich, die in den leeren kulissen umherirren.

Dienstag, 19. Februar 2008

Montag, 18. Februar 2008

und sonst so

ich bin so schreibfaul geworden. aber es passiert auch einfach nichts spektakuläres. hier ein zusammenstellung in stichpunkten worüber es sich nicht lohnte zu etwas zu schreiben:

- ich war auf einer aiesec-party und ich war nicht blau.
- peter hat sich eine wii gekauft und wir haben am freitag bei ihm gezockt. (er ist besser als ich)
- ich war mit meiner familie bowlen. sowohl in echt, als auch auf der wii. wir hatten glück, daß meine kleine schwester die echten kugeln noch nicht bewegen kann. auf der wii kann sie es. und sie kann es verdammt gut.
- ich hatte ein prüfung. 1,0. lernen hat sich ausgezahlt.
- sasha und ich sind süchtig nach shaun the shep. leider gibt es nur 40 folgen. hier ist eine davon: