Sonntag, 30. Dezember 2007

zugfahrt

die zugfahrt war mist. der zug fährt ca. 30 stunden von czernowitz nach moskau durch kiew. dummerweise hat die heizung gestreikt und ich habe das erste mal in meinem leben in handschuhen und jacke geschlafen.
ebenfalls mist war das klo im wagon. man könnte sogar mit fug und recht sagen, daß es ganz und gar beschissen war. einfach ekelhaft, ich frage mich ob manche leute überhaupt wissen wie man eine toilette benutzt.

schon bei den zugfahrten berlin-kiew sind mir diese typen aufgefallen, die durch die wagons gehen und in jedem abteil ungefragt einen stapel zeitschriften hinterlassen, die man dann kaufen kann, wenn der typ zurückkommt. jetzt habe ich erfahren, daß diese leute nicht sprechen können. vielleicht hören sie auch nichts?! jedenfalls kam diesmal wieder so einer, ohne sich darum zu kümmern wie laut er ist, wenn er die türen aufstößt. schon aus prinzip haben wir ihm nichts abgekauft.
wo ich schon bei solchen geschäftgen während der fahrt bin... in berlin werden ja nur diese obdachlosenzeitungen in der u-bahn verkauft. in kiew sind die lute schon etwas weiter. da wird jeder ramsch angeboten. vom stadtplan über filzstifte bis hinzu weihnachtsmannmützen mit weißer bommel dran. selbstverständlich gehört zu auftritt eines verkäufers der obligatorische "informationsmonolog". ich verstehe ja nicht so viel russisch, deshalb kann ich das meistens ganz gut verdrängen, aber im prinzip ist es immer die gleiche masche: warum gerade dieser filzstift?! das ist ein super-filzstift! keiner schreibt besser! dieser stift kann alles, unterschriften, briefe schreiben, verträge, blablabla...

Samstag, 29. Dezember 2007

Czernowitz / Чернівці

czernowitz ist genauso verschneit wie lemberg. schnee auf allen bäumen, dächern und wegen. und überall verkrustetes eis wo die leute laufen. endlich mal ein toller winter!

da sasha hier viele leute kennt, bestand unser aufenhalt auch zum großteil aus besuchen und bekanntmachungen. praktischerweise haben wir auch gleich bei einer freundin gewohnt. nachdem auch ihr papa extra nach czernowitz kam um uns zu treffen, bin ich nun froh, daß ich endlich alle kennengelernt habe. ich habe überall meine drei worte russisch an den mann gebracht und mich ansonsten nett und unauffällig verhalten. das kommt immer gut an.

in czernowitz habe ich auch das erste mal einen echten toten gesehen. der lag auf einem zebrastreifen und wurde überfahren. weiße decke überm kopf, großer menschenauflauf, polizei. wir saßen im taxi, auf dem weg zum bahnhof. nächstes ziel: kiew.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Lemberg / Львів

die fahrt nach lemberg war schon interessant. das auto war mehr als überladen, sowohl an gepäck, als auch an leuten: 8 plätze, 9 personen. auf dem beifahrersitz haben zwei leute gesessen, die grenzübergänge mußte einer von beiden zu fuß überqueren um keinen unnötigen ärger zu provozieren.

der erste weg in lemberg führte uns in ein hotel. es war so ein durch und durch sozialistischer "prachtbau". damit meine ich gar nicht mal sein äußeres, das war mir nämlich total egal, sondern das innenleben. alles total antiker sowjet-stil.
wir hatten dann die wahl zwischen einem billigen zimmer für 26 euro und einem teuren, renovierten für 43 euro. das "bessere" zimmer hatte neuere möbel, einen größeren fernseher, einen kühlschrank und ein neu gemachtes bad. das "schlechtere" hatte charme.
wir haben uns für das billigere zimmer entschieden und das war aus folgenden gründen richtig: gäste des teureren zimmers müssen den gleichen kaputten (horror-)fahrstuhl benutzen, sie haben den gleichen ausblick, hören den gleichen verkehrslärm, haben die gleichen bauarbeiten im stockwerk darüber und haben ebenfalls kein warmes wasser zum duschen (wie ich vermute). wir waren so müde, daß uns daran nichts gestört hat.

lemberg ist im grunde eine sehr schöne stadt. es gibt beeindruckend viele große kirchen auf kleinstem raum. die gesamte architektur mutet sehr europäisch an, was wohl an der polnischen vergangenheit der stadt liegt. überall kleine straße und alte fassaden. leider ist vieles auch ziemlich heruntergekommen, aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist es wie gesagt fantastisch. außerdem lag überall schnee.
natürlich habe ich auch fotos von allem. wenn wir zurück sind, werden die nachgereicht.

lemberg wird mir allerdings auch als "die laute" stadt in erinnerung bleiben, und das leigt an mehreren erlebnissen. von den bauarbeiten im hotel und dem verkehrslärm unter unserem fenster habe ich ja schon erzählt.
aber was ich noch gesehen (oder gehört) habe, schockt jeden akustiker. auf dem platz vor der oper herrscht eine dauer-werbe-beschallung der übelsten art. durch riesige blechtrompeten kommt immer der gleiche werbespot. das so ein schwachsinn überhaupt genehmigt wurde!
außerdem waren wir noch in einem tollen "westlichen" café. coole musik, coole leute, cooler lärm. das essen war okay, aber die diskomusik war eindeutig zu laut. das muß auch den betreibern aufgefallen sein, deshalb werden die zubereiteten speisen mit einer bahnhofssprechanlage ausgerufen. man versteht kein wort. also ich jedenfalls nicht. und die bedienung offenbar auch nicht, denn sie hat die hälfte unserer bestellung überhört.

Freitag, 21. Dezember 2007

ukraine.now!


der tag hatte schon interessant begonnen. kurz vor dreiviertel 12 reißt mich ein anruf aus den träumen. sasha ist am apparat und erinnert mich daran, daß wir um 12 auf dem tegeler friedhof erwartet werden. dort wird der x. todestag des letzten ukrainischen botschafters (aus vor-sowjetischen zeiten) begangen. der botschafter kommt, verschiedene hochrangige beamte, vertreter der ukrainischen gemeinde berlins und natürlich junge aktive ukrainische studenten. und das sind wir. sasha und ich.

während wir zum friedhof rennen (und zwar wirklich rennen!) wird mir noch kurz erklärt wie ich mich zu verhalten habe und was ich sage. nämlich einfach nichts. als wir kamen bewegten sich gerade alle zur grabstätte und wir reihten uns einfach hinten ein. naja, "hinten" ist gut. wir waren bloß ungefähr 10 leute (was wiederum bedeutet, daß jeder fünfte dort ein junger aktiver ukrainier war). überraschenderweise wurde ich dann vom botschafter angesprochen. er sagte "Добрий день" (guten tag). und ich erwiderte ihm ebenso "Добрий день". er schaute zufrieden und die situtation war gerettet.




der rest des tages verlief dann für mich erst einmal etwas ruhiger. sasha hatte allerdings sehr viel zu tun und war ständig unterwegs (davon muß sie aber selbst erzählen).
abends kamen dann meine mutti (sie hat mich auf der Wii im bowling geschlagen), meine kleine schwester (hat einen sog. "turkey" geworfen) und peter (durfte diesmal nicht mitspielen) vorbei und zusammen mit bodya sind wir dann zur galerie bereznitsky.

dort war einiges los. gerüchten zufolge mehr besucher als bei der eröffnung der galerie. und die bilder haben mir sehr gut gefallen. darüber werde ich aber nichts schreiben, die muß man sich angucken!



abends wurde dann bei uns zu hause alles ausführlich diskutiert: der tag, die stadt, das leben, natürlich auch die fotos, die ausstellung und wer dort war, wer hat was gesagt, wer war komisch usw., außerdem das wetter, das bier, der trockenfisch, der galerist, coole klamotten, die wodka-flaschen, und, und, und...
und peter durfte auch mit der Wii spielen.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

ukrainische gäste


sechs gäste - sechs flaschen wodka: besuch aus der ukraine.
seit heute sind die fotografen von sashas fotoprojekt bei uns. allerdings schlafen nicht alle in unserer wohnung (aber alle haben ihren tribut bei uns gezollt). sasha ist noch mit den letzten vorbereitungen für die ausstellung und vor allem die eröffnung beschäftigt (was sage ich? was ziehe ich an?) und ich kümmere mich um die wichtigen dinge: heizen und essen kochen.
die fotografen gucken sich derweil die stadt an und machen, wie es sich gehört, natürlich fotos. am freitag sind sie dann bereit, rede und antwort zu stehen.

Dienstag, 18. Dezember 2007

wahlen in der ukraine - 158. akt

eine endlose aufführung in unzähligen akten

(julia wird nun doch klassensprecherin, die jungs schwänzen)

158. akt - wahl der premierministerin
prolog: schon am freitag sollte der dritte wahlgang erfolgen, doch leider stand dem etwas im wege. stühle um genau zu sein.
die opposition um den ex-premier janukowitsch hatte kurzerhand das podium des parlamentssprechers mit stühlen verbarrikadiert um ihrer forderung nach einer verlegung der abstimmung nachdruck zu verleihen.

heute wurde nun gewählt und damit etwaige zweifel ausgeschlossen sind, wurde diesmal ohne wahlmaschine, sondern per handzeichen gewählt. an der abstimmung beteiligten sich ausschließlich abgeordnete der orangenen. die blauen hatten heute keine lust auf demokratie. ergebnis: julia timoschenko ist neue premierministerin der ukraine.

epilog: „heute ist ein ereignis passiert, das die politische instabilität vertiefen und die widersprüchlichkeit der prozesse in der gesellschaft fördern wird“ (zitat: das böse)

wir dürfen gespannt sein.

PS: hier ist ein interessanter artikel über timoschenko, geschrieben von einem russischen politologen

fröhliche weihnachten


auch in unsere wohnung ist jetzt weihnachtsstimmung eingekehrt. die aufgabe des weihnachtsbaums übernimmt unser ficus.

Montag, 17. Dezember 2007

Sonntag, 16. Dezember 2007

tomatik


das jahr neigt sich dem ende entgegen, tomatik auch. doch sein schiksal soll hier nicht unerwähnt bleiben. ich habe ihn jetzt seit ewigkeiten nicht mehr gegossen, dementsprechend dürr sieht er auch aus. seltsamerweise hat er es trotzdem fertig gebracht noch einmal einige grüne tomaten hervorzubringen (obwohl an ihm sonst nichts grünes mehr ist). bei den derzeitigen temperaturen halten sich die grünen dinger sicher bis nächstes jahr.

Samstag, 15. Dezember 2007

please feel free to massage the melons

heute hatte ich ein bizarres erlebnis. sasha wollte gern in eine ausstellung mit mir gehen.
nicht dieser vorschlag war seltsam, sondern die ausstellung. das thema, so weit ich das verstanden habe, lautete "reenactment - history repeats itself". abgesehen davon, daß ich von diesem begriff noch nie etwas gehört habe und mir auch dementsprechend wenig darunter vorgestellen konnte, ist mir das konzept der ausstellung vollkommen unverständlich geblieben.
total wirr die ganze sache dort!


die ausstellung findet in einem gebäude in einem hinterhof in der nähe der oranienburger straße statt. in den räumen befinden sich fast ausschließlich videoprojektionen, die sich keiner anguckt. zum inhalt kann ich nichts sagen, denn ich habe mich der mehrheit angeschlossen und mir die filme und filmchen auch nicht angeguckt (nur einen, siehe unten).
im vierten stock fand eine lesung statt. es ging um ein buch dessen titel ich nicht mitbekommen habe und das ich auch sicher nicht gelesen habe. der englische autor hat in einer tour gelabert, es ging um einen tumorpatienten und "nothing is real" und blablabla (und irgendwie wohl auch um "reenactment", jedenfalls fiel das wort mal). nach fünf minuten sind wir gegangen und haben uns die anderen dinge angeguckt.


überall stimmen, geräusche, videos, seltsame installationen. irgendwo waren zwei kleine zimmer, die ein altes labor darstellen sollten. man sollte in die vergangenheit zurückversetzt werden. vielleicht sollte man sich vorstellen, daß man ein wissenschaftler ist. naja, hat nicht geklappt. hab mich nicht wissenschaftlich gefühlt. eher veralbert.
dann gab es noch ein paar fotos mit einer nachgespielten schlacht, im hintergrund touristen, die sich das angucken. das hatte nun tatsächlich mit reenactment zu tun, wie ich inzwischen dank wikipedia weiß. außerdem jede menge unverständlicher kram wie "sich liebende kühlschränke" (sowas habt ihr noch nicht gesehen) und irgendetwas mit einem gasherd.


ein video im keller hab ich mir dann doch noch angesehen. da war ein haus zu sehen und es war nacht. in einem fenster war ein typ, der mit weißer farbe die wand rund um sein fenster weiß gemalt hat so weit er mit der rolle kam. sah zum schluß ganz witzig aus. zum glück kam ich als er fast fertig war, der film dauert bestimmt einige stunden. danach kam ein film, der sich in zwei wichtigen punkten unterschied: der tag war hell und die farbe war schwarz.


die eigentliche überraschung der ausstellung wartete dann im keller auf uns. irgendwelche körper oder leichen lagen da auf dem boden herum oder räkelten sich in den unmöglichsten posen. einige dieser zombies standen an riesigen dönerspießen und hatte lange messer in der hand. ein dönerspieß hatte ein loch, darin war eine treppe verborgen, die irgendwo ins innere führte. zu sehen war innen nur ein fuß von einem zombie.
außerdem gab es dort einen großen tisch, mit salz oder etwas ähnlichem bestreut. auf ihm lagen mehrere fruchtfleischbatzen von melonen. und an der tischkante gab es folgenden vorschlag: "please feel free to massage the melons."
nein, danke.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

wahlen in der ukraine - 157. akt

eine endlose aufführung in unzähligen akten

(alternativer spielort dieser folge: das klassenzimmer.
julia soll zur klassensprecherin gewählt werden, die jungs (die blauen) sind dagegen und spritzen mit wasser, der neue lehrer arseni jarzenjuk ist der clown der szene.)


157. akt - wahl der premierministerin
wir erinnern uns, die wahl des sprechers war denkbar knapp ausgegangen, die mehrheit von zwei sitzen wurde durch einen zerrissenen stimmzettel in gefahr gebracht, der abgeordnete aus dem krankenhaus hat die orangenen gerettet.
gestern stand nun timoschenkos wahl zur premierministerin des landes an. ein skandal liegt in der luft als der erste wahlgang scheitert. julia hat die mehrheit verfehlt. schnell wurde ein schuldiger gefunden: die wahlmaschine. angeblich hat die stimmkarte eines abgeordneten nicht funktioniert.
daraufhin ordnet der neue sprecher des parlaments arseni jarzenjuk einen zweiten wahlgang an, doch die jungs von der letzten bank funken dazwischen. kurzerhand besetzen die blauen das podium und protestieren lautstark. es kommt zu einem handgemenge, es wird mit wasser gespritzt und schimpfworte wechseln ihre besitzer.
nach einiger zeit gelang es jarzenjuk das parlament zu beruhigen, es folgte ein zweiter wahlgang mit, überraschung, dem gleichen ergebnis. und eines vorweg: die maschine war diesmal nicht schuld.
im allgemeinen getümmel wurde dem parlamentssprecher arseni jarzenjuk die stimmkarte gestohlen. er konnte somit an der abstimmung nicht teilnehmen. es soll strafanzeige gestellt werden.

wie geht es weiter? wir dürfen gespannt sein. die premierministerin muß vom präsidenten erneut vorgeschlagen bevor wieder gewählt werden kann. unterdessen fordert janukowitsch, daß der parlamentssprecher jarzenjuk sein erst kürzlich gewonnenes amt niederlegt, daß hatte er versprochen falls timoschenko nicht gewählt werden sollte.

tragödie oder komödie, ganz egal, fortsetzung folgt...

Dienstag, 11. Dezember 2007

wahlen in der ukraine - 156. akt

eine endlose aufführung in unzähligen akten

(die protagonisten des dramas - tragische heldin: julia timoschenko (desginierte premierministerin), das böse: viktor janukowitsch (der ex-premierminister), komische figur: arseni jarzenjuk (parlamentschef))

156. akt - der parlamentsvorsitz wird gewählt
die orangenen (möchten die guten sein) bilden die regierung und haben im parlament die mehrheit, politische haltung: "wir sind die guten". die blauen (möchten nicht die bösen sein) sind jetzt in der opposition, grundsätzliche politische haltung: "dagegen".
letzte woche wurde ein neuer sprecher des parlaments gewählt. dummerweise verfügen die orangenen nur über eine mehrheit von zwei stimmen. um ihren kandidaten arseni jarzenjuk durchzubringen müssen daher alle register gezogen werden. beispielsweise wurde ein abgeordneter extra mit einem krankenwagen aus dem krankenhaus geholt um abstimmen zu können.
leider ging doch nicht alles glatt und die blauen hatten ihren großen auftritt: prügelnd betreten sie die szene. der vorwand: sie sind nicht mit den wahlregularien einverstanden. das ziel: zeit gewinnen und neu abstimmen lassen. das mittel: unruhe stiften und dabei wahlzettel der orangenen zerreißen.
trotz eines zerrissenen wahlzettels und damit einer stimme verlust, schaffte es arseni zum parlamentssprecher gewählt zu werden. das ist ja gerade noch mal gut gegangen.
doch das böse schläft nicht...

Montag, 10. Dezember 2007

was haben die mit wickie gemacht?!

wer kann sich noch an wickie erinnern?! den kleinen wikinger, von dem man nicht wußte, ob er junge oder mädchen ist. in seiner populären phase gab es doch früher auch diese mit schoko gefüllten keksbatzen, auf deren verpackung mit wickie geworben wurde. und was ist aus ihm geworden?! koalabären! und wer wars? die chinesen!

dazu gleich mehr, aber erstmal von anfang an. ich war heute beim lidl. und als ich wieder aus dem lidl rauskam, fiel mir eine treppe auf, die irgendwohin nach unten führt. darüber steht "asiatischer supermarkt" und das war neuland für mich.
die erste überraschung war der geruch. der war ziemlich gewöhnungsbedürftig. ich kann auch nicht sagen wonach es dort riecht, aber es war seltsam. sehr seltsam.


die zweite sache: buddha. er hat dort gleich neben der tiefkühltruhe mit den tintenfischen (extra groß) seinen eigenen schrein. ich glaube man kann dort irgendwelche duftstäbchen entzünden, wenn man ahnung davon hat. aber ich wollte nicht unangenehm auffallen, also habe ich es sein lassen.


es gibt verdammt viel zeug dort. ganze regale mit sojasaucen, schüsseln, woks und sushimessern. pappkisten mit schriftzeichen drauf (und unbekanntem inhalt), irgendwelche bohnen, sesam, linsen in allen farben und formen (ungefähr so wie beim türken) und tausende pulver und gewürze. die tiefkühltruhe besteht fast ausschließlich (sieht man mal von wachteln und ähnlichem ab) aus meeresfrüchten. riesige tintenfische. garnelen ohne ende, alle größen. gefrorene fische und muscheln.
obst gibt es auch, aber seht selbst:


nicht ganz die übliche form und größe würde ich sagen (nicht mal die farbe stimmt). aber nicht alles bei den asiaten ist klein. reissäcke zum beispiel gibt es in ganz beeindruckenden größen.


bevor ich verhungere, kaufe ich mir diesen 20 kilo sack und schluß.

und nun zurück zu wickie. in einem regal wartete diese begegnung mit meiner kindheit auf mich. die sechseckige verpackung, die seltsamen keksdinger - alles wie früher. aber da wo sich wickie immer getummelt hat, da klettern jetzt koalas.


man beachte den zu demonstrationszwecken grausam zerteilten koalabär. haben sie das mit wickie auch gemacht?!

aber jetzt wo ich so darüber nachdenke, kommen mir die koalas irgendwie bekannt vor. waren da zu wickies zeiten auch schon koalas drin? kann mich bitte jemand aufklären?!

„Ich hab's!“

Sonntag, 9. Dezember 2007

interconnex

ich war mit sasha in leipzig bei omi. weil uns so ein arsch mit seiner mitfahrgelegenheit am zoo versetzt hat, mußten wir uns schnell nach etwas anderem unsehen und sind dabei auf den interconnex gestoßen, der fuhr nur eine dreiviertel stunde später vom hbf ab. wir haben es geschafft, leider gab es nur noch wenige sitzplätze.
obwohl das so eigentlich auch nicht stimmt. ca. die hälfte der plätze war frei, aber es gibt im interconnex nur zweier bänke und die waren alle mit jeweils einer person besetzt, pech für uns. wir haben dann im fahrrad abteil gesessen, was aber auch ok war.

das bemerkenswerte an diesem zug sind die überaus seltsamen mitarbeiter. die sind so scheißfreundlich und gut gelaunt, daß einem unheimlich wird. bestes beispiel dafür der "ansager" oder "fahrer" oder "clown" oder was auch immer er darstellte, er sprach zu uns über die sprechanlage:
"guuuten tag meine damen und herren, ich freue mich, daß sie so zahlreich erschienen sind! wir fahren mit unserem wunderschönen interconnex gleich auf die strecke und dann sind wir auch gleich da, das geht alles superschnell. an bord gibt es brötchen bei meinen netten kollegen. da können sie auch die fahrkarten bezahlen. einfach einsteigen und bezahlen, so einfach ist das bei uns, alles kein problem... blablabla ... und dann wünsche ich ihnen eine gute fahrt mit uns, wir fahren nonstop, direkt nach leipzig in den schönsten bahnhof deutschlands..." uns so weiter. und zum schluss noch: "sie waren ein tolles publikum!"

gods of blitz


das lido hatte also diesmal offen. zu sehen waren gods of blitz aus berlin. berliner jungs für wenig geld. ob mir das konzert in erinnerung bleiben wird, weiß ich nicht, da mir schon jetzt nichts wesentliches mehr dazu einfällt. es war gut und sein geld wert.

Montag, 3. Dezember 2007

wahl in russland

nachdem gestern putin-wahltag war, fällt mir ein wahlwerbespot ein, den ich an besagtem abend bei masha gesehen habe. eine partei, weiß nicht mehr welche, warb mit den worten: jede familie in russland soll die reichste familie der welt sein!
manchmal fragt man sich wer hier dümmer ist - der, der sowas proklamiert oder der, der sowas wählt.

Sonntag, 2. Dezember 2007

wie mans macht, macht mans falsch

gestern in der u-bahn. wir haben es eilig, wir steigen ein, wir warten. warten, daß die bahn abfährt. sie fährt nicht. auf dem anderen gleis gegenüber fährt eine bahn ein, die in die andere richtung fährt. wir stellen fest, daß uns die richtung sowieso besser paßt. wir wechseln.
wir haben es immer noch eilig. und wir warten immer noch. unsere alte bahn fährt ab. die neue nicht. eine durchsage: "aufgrund von signalstörungen kommt der verkehr dieser linie nur stockend voran." na toll. während endlosen minuten fährt auf der anderen seite nun eine bahn nach der anderen vorbei. wir sind verärgert. doch endlich geht es los.
die bahn fährt genau eine station und steht wieder. schließlich entscheiden wir uns doch wieder in die andere richtung zu wechseln. wir steigen aus, nehmen die nächste bahn zurück und setzen uns.
wir haben es verdammt eilig. wir warten verdammt nochmal schon wieder. eine durchsage: "wegen rückstaus kommt es auf dieser linie zu wartezeiten." na toll.

Freitag, 30. November 2007

bei masha

donnerstags treffe ich mich jetzt immer mit masha um russisch bzw. deutsch zu sprechen. gestern haben wir uns bei ihr getroffen und wenn man bei masha ist, dann gibt es immer viel zu essen. das ist neben meiner anwesenheit auch einer der gründe, warum sasha später meist dazukommt.
also, gestern kam ich und durfte gleich ein paar trockenfische probieren. irgendwelche asiatischen dinger, sie waren weicher als in der ukraine, aber ohne salz. danach ging es weiter mit einer hühnersuppe und brot. die hat fantastisch geschmeckt (das rezept ist gemerkt). inzwischen war ich eigentlich schon halbwegs gesättigt und hätte mich auch nicht beklagt, wenn jetzt schluß gewesen wäre. aber es war nicht schluß.
als nächstes gab es früchte, mandarinen und eine frucht, die auf deutsch kaki heißt. hatte ich noch nie gegessen, war aber süß. die früchte bildeten allerdings nur die überleitung zum gemeinsamen pelmeni kneten. für pelmeni hat masha eine art schablone, mit der das formen der kleinen dinger schneller geht. tja und dann haben wir pelmeni mit sahne gegessen.
und weil wir aber noch teig übrig hatten, geschah nach dem essen folgendes: eine packung fischfilet wurde geöffnet, im mixer zerkleinert, zwiebeln dran und wir formten weiter pelmeni. die ersten fischpelmeni der welt. vielleicht. (allerdings kann ich vorwegnehmen, daß die nicht so toll geschmeckt haben wie die normalen mit gehacktem.)
die fischpelmeni haben wir dann ebenfalls mit sahne gegessen, dazu noch etwas sofasauce und einen selbstgemachten weißkohlsalat aus dem kühlschrank.
dabei haben sich die beiden mädels dann einen alten russischen film angesehen, der augenscheinlich ein echter knaller war. also wirklich so eine richtige kanone, wo ein brüller nach dem nächsten kommt und man sich den magen vor krämpfen hält (was das verdauen des vielen essens naturgemäß etwas behindert). dummerweise konnte ich der handlung nur grob folgen (die war auch nur stellenweise witzig) und die urkomischen gespräche habe ich gar nicht verstanden. nur soviel: es ging um eine zeitmaschine und ivan den schrecklichen und die üblichen dinge wie: ein typ kommt in unsere zeit, ein anderer reist in die vergangenheit usw., was ich allerdings auch verstanden hätte, wenn der film auf chinesisch gewesen wäre (über meine chinesischkenntnisse wißt ihr ja bescheid).
und so habe ich mich mit keksen beschäftigt. und habe ich die tafel schokolade zwischendurch erwähnt?
ach ja, die getränke des abends: tomatensaft, tee, weißwein und apfelsaft. ich bin immer noch satt. das ist auch gar nicht schlecht, denn heute gehe ich auf eine party und man weiß ja nie, was einen da erwartet.

Mittwoch, 28. November 2007

was kostet ein glas sardellen?

vielleicht hat es jemand bemerkt, ich benutzte ein kleines tool, welches die besuche auf dieser seite zählt (ganz unten in der ecke rechts). und dieses ding kann noch mehr: es sagt mir zwar nicht wer die seite besucht, aber woher ein link kam (z. b. von peters blog). und besonders interessant wird es wenn jemand über eine suchmaschine auf den blog zugreift, dann kann ich sehen, was er gesucht hat.
einige haben einfach "saschas schwarzes brett" gesucht, oder auch "frankfurt schwarzes brett wohnungen", aber auch andere dinge werden gesucht:

"saschas sammler"
"u-bahn-werbung jesus"
"sportgymnastik in berlin"
"catrins hochzeit"
"wie backt man im kohleofen"
"ringbahnsaufen"
"was kostet ein glas sardellen"
"friedrichshain, sonntag, all you can eat"
"tomate zimmerpflanze"

ist es nicht bemerkenswert, daß einige leute ihre suchbegriffe in frageform eintippen? so als wäre das internet eine art orakel, daß einem fragen wie "was kostet ein glas sardellen?" beantwortet. mein blog liefert zumindest in diesem fall jetzt abhilfe, die antwort lautet: 1,99 euro (im karstadt).

peter hat mir letztens erzählt, daß leute nach katzenscheiße gesucht haben und dadurch bei ihm gelandet sind. scheinbar zieht peter mit seinen fäkalstorys solche leute an. ;-)

Freitag, 23. November 2007

frage

peter ködert seine blog-leser in letzter zeit ja ab und zu mit gewinnspielen (die ich im übrigen normalerweise gewinne). nun will ich dem peter ja nicht alles nachmachen (obwohl ich ihm sowohl die idee als auch die frage klaue) und deshalb ist 1. mein quiz schwerer und 2. gibt's bei mir auch nichts zu gewinnen. (außer vielleicht ein google-diplom für richtiges und erfolgreiches googln)

hier die frage:
wie hieß der u-bahnhof kreuzberg bevor er in platz-der-luftbrücke umbenannt wurde?

da es sich nicht um eine fangfrage handelt, sei dem aufmerksamen leser gesagt, daß es zwei richtige antworten auf die frage gibt, von denen ich eine aus naheliegenden gründen natürlich ausschließe.

schlittschuhlaufen

ich hab keine fotos von meinem elend und das ist auch besser so. eins vorweg: ich bin nicht hingefallen.
das war bei meinem tempo auch gar nicht möglich. das letzte mal stand ich vor 13 jahren auf schlittschuhen und schon damals konnte ich es nicht. außerdem ruft mein "stil" schwere haltungsschäden hervor. mit gebeugtem rücken und erhobenen armen stakse ich vorwärts und mein oberkörper wippt dabei zuckend vor und zurück. und bei den anderen sieht das alles so verdammt cool aus. ob ich da noch mal lust drauf habe?!

Dienstag, 20. November 2007

the hives


es war fantastisch. ok, wer die musik nicht mag wird sich nicht amüsiert haben, aber solche waren wohl auch nicht dort. bis auf den bierpreis (5 euro) hat ansonsten einfach alles gestimmt, nicht umsonst gelten the hives als eine der besten live-bands. die musik, die halle, die band, die leute, pete, sasha und eine geile show waren die elemente eines gelungenen abends. gute nacht.

the coral

gestern wollte ich mit peter zu einem konzert im lido. die straße, in der das lido ist, macht sowieso einen verlassenen eindruck, aber gestern war es doch etwas seltsam. wir kamen und wären fast vorbeigelaufen, es war dunkel und vor allem leer. und hätte über der tür der halle nicht lido gestanden wäre ich vermutlich auch ins zweifeln gekommen, aber so war klar wir haben alles richtig gemacht und ca. 200 andere konzertbesucher nicht.

kurz nach uns tauchten dann doch die ersten auf und guckten genauso dumm wie wir. letztendlich waren wir ca. 10 ratlose leute. tür zu. licht aus. stille.
vielleicht machen die später auf? peter und ich sind erstmal ein bier trinken gegangen. ein ausführliches gespräch und 20 minuten später war alles wie vorher: wir kommen und keiner ist da. keine leute, kein konzert.
nur ein typ mit einem fahrrad, der sich wundert. doch schon bald gab es gerüchte: das konzert wurde verlegt (ein mädchen), das konzert war gestern (die bedienung der bar gegenüber), das konzert fängt bestimmt später an (eine dumme stimme in meinem kopf), aber das hartnäckigste von allen: das konzert wurde abgesagt.

mehrere leute, inkl. peter, haben das telefonisch herausgefunden. eine erklärung für das verschwinden der leute von vor der bierpause war gefunden. die hatten wohl auch telefone. eine erklärung für das verschwinden der band war es jedoch nicht.
wie ich inzwischen weiß ist der gitarrist erkrank und in europa wird kein konzert mehr gespielt. ich hoffe das ist kein schlechtes omen, ich kann mich noch gut an ein konzert der libertines erinnern, das wurde aus dem gleichen grund abgesagt, inzwischen gibt's die band gar nicht mehr. die karte habe ich immer noch.

Montag, 19. November 2007

im fuchsbau



am sonntag hat tom uns seiner neuen leidenschaft vorgestellt: den füchsen berlin, die handballabteilung der reinickendorfer füchse. alles was ich bis jetzt über die füchse wußte: ewig zweite liga, jetzt bundesliga und sie haben einen ägypter, der ständig ramadan macht. so oder so ähnlich kommt es einem vor, wenn man ab und zu in den tagesspiegel schaut, denn dort spielen die füchse keine rolle. aber jetzt weiß ich bescheid, denn tom hat uns alles eingeimpft was wichtig ist: "unsere" farben sind gelb und lila, jedes spiel ist WICHTIG und der ägypter eine flasche.
selbst ich als laie konnte feststellen, daß diese drei dinge stimmten. handball ist ganz anders als fußball (ja, auch das ist mir aufgefallen). erstens ist es ziemlich laut und damit meine ich nicht nur das publikum, sondern vor allem die beschallungsanlage. jeder halbwegs wichtige spielzug wird vom hallensprecher lautstark kommentiert. die stimmung entsteht nicht in der kurve, sondern wird vom hallensprecher vorgegeben. zur not singt er eben auch selbst, solange bis alle mitmachen. zum weiteren repertoire des hallensprechers gehören das anfeuern des cheerleader und das abspielen sämtlicher ballermann-hits der letzten zehn jahre.

kommen wir zum nächsten punkt: die spielunterbrechungen. spielunterbrechungen sind DJ-ötzi-zeit und die cheerleader zeigen was sie können. und das ist in der tat ziemlich beeindruckend, das sich dabei noch keiner den hals gebrochen hat, erstaunt mich.
das spiel ist praktisch ständig unterbrochen. die spieler berühren sich auch ständig und ziehen und zerren aneinander. es ist auch nicht so, daß man da genau hingucken müßte, anfassen gehört einfach dazu. komisch nur das dann manchmal abgepfiffen wird. warum weiß ich nicht. wegen zu viel anfassen vielleicht?! kann eigentlich nicht sein. naja, der fachmann wirds wissen.
das interessanteste sind die zeitstrafen. die kommen genauso plötzlich und unerklärlich wie alles andere. also für mich unerklärlich (und ich glaube auch für anne und eric). aber der kleine junge vor uns wußte bescheid und hat uns auch mal aufgeklärt. alles klar dachte ich. der denkt bestimmt wir sind total uncool. haben keine ahnung. und dieser kleine scheißer hatte recht.

amtliches endergebnis: 31:26 für die füchse. ach ja, einen gegner gab es ja auch noch: TUSEM essen, letzter der liga und zwischenzeitlich auch mal dominierende mannschaft des spiels.
am ergebnis sieht man auch schon das gute am handball: die tore. es gibt so viele, daß man im prinzip ständig was bejubeln kann. dumm nur, wenn man beim jubeln in eine gewisse routine verfällt und dann fröhlich jedes tor beklatscht. das kommt nicht bei jedem auf der tribüne gut an.
ich gehe bestimmt wieder hin. war lustig.

Samstag, 17. November 2007

wii

am donnerstag habe ich mich mal wieder mit flo und christian zum lernen getroffen. nach einer kurzen aufwärmphase mit dem methodenkanon der psychoakustik haben wir uns den wirklich wichtigen dingen gewidmet: dem weißen sport. tennis.
die beiden haben ebenfalls controller für die wii-console und benutzen sie normalerweise für klanginstallationen. und so konnte ich endlich mal gegen menschliche gegner spielen. leuten mit denen man beim spielen auch ein bier trinken kann.

Mittwoch, 14. November 2007

am nauener platz

heute und montag habe ich an einem uniprojekt teilgenommen und dabei 10 euro stundenlohn kassiert. es waren allerdings nur 4 stunden. trotzdem.

mein aufgabe: autos zählen. ok das klingt nicht spannend. war es auch nicht. dafür war es kalt und nass, was die sache nicht unbedingt interessanter macht.
bleibt die frage, warum ich das überhaupt gemacht habe und wozu? der erste teil der frage läßt sich leicht mit den 10 euro beantworten. wozu das ganze gut ist, kann ich allerdings nicht genau sagen. was ich weiß, ist folgendes: der nauener platz soll umgestaltet werden, was er auch nötig hat, und die TU ist daran beteiligt und erstellt ein konzept zur akustischen verbesserung des platzes, hauptsächlich geht es dabei natürlich um den verkehrslärm.

leider habe ich (noch) kein foto von mir wie ich mit warnweste auf dem mittelstreifen sitze und autos per knopfdruck zähle.
teilweise wird man dabei angesprochen und ausgefragt. kleine jungs: "entschuldigung, was machen sie denn da?". zwei omas: "zählen sie uns?!" ein betrunkener mit einkaufstüte: irgendwas unverständliches. die meisten haben allerdings nur verstohlen auf mein zählbrett mit den vier knöpfen geguckt.
ach ja, und dann war da noch einer bei dem man nur jedes zweite wort verstanden hat. ein typ, mitte 50, total heruntergekommen, total blau, total aufdringlich. hat ständig irgendwas von einer feier gebrabbelt. vielleicht hätte ich ihm sagen sollen, er soll den mann mit der einkaufstüte fragen?!

Freitag, 9. November 2007

neulich mit peter


aktionen wie diese könnten der grund für meine figurprobleme sein.

Donnerstag, 8. November 2007

verbindungsbrüder

ich war gestern mit sasha in der tiergartenquelle essen. obwohl ich mich beim gespräch natürlich so gut es ging auf sasha konzentriert habe, sind mir ein paar halb-sätze vom nachbartisch nicht entgangen. da saßen zwei typen, die scheinbar mitglieder einer katholischen studentenverbindung sind. zwei dinge, womit ich überhaupt nichts zu tun habe.
einige sätze, die mir im ohr geblieben sind:

"...er leitet jetzt die füchse...",
"...das ist ja ein lieber netter kerl, aber die katharina und ich haben uns einfach mal vorgestellt, wie ein bewerbungsgespräch mit dem otto aussähe...",
"...HAHAHAHA!...",
"...das sind auch vollkommen verschiedene typen...",
"...meine burschenprüfung ist am XX. dezember...",
"...auf unseren SCs (senioren-convente) sind auch immer viele externe...",
"...ihr seid ein haufen! meine anderen beiden verbindungen...",
"...was nützen uns katholische karteileichen?! da ist mir so ein protestant lieber, der aber...",
"...wenn der heinrich mit seinem vater telefoniert, dann ist er ganz anders!...",
"...ja, genau: ja, papa, sicher, papa, Du weißt wie sehr ich Dir verbunden bin!...",
"...HAHAHAHA!..."

nennt mich pervers! aber ich finde sowas belangloses unheimlich spannend!

Mittwoch, 7. November 2007

geburtstag

geburtstag ist ein full-time-job! ich weiß nicht wie normale leute das schaffen. so ein fauler student wie ich, hat ja den ganzen tag für unzählige ausschweifende telefonate zeit. ich bin zu hause, weil ich etwas krank bin. das hat vermutlich nichts mit meinem umstieg auf gesunde nahrung zu tun, hoffe ich jedenfalls. und bis jetzt war ich den ganzen tag mit geburtstag-haben beschäftigt.

die ereignisse der letzten wochen:



micha und peter waren bei mir. dann haben wir musik gehört, getanzt und uns dabei gegenseitig mit unseren handys fotografiert. wir hatten auch schon einen im tee zu dem zeitpunkt. später waren wir noch in einer cocktailbar.

mit sasha, masha und peter war ich beim berlin-masters der rhythmischen sportgymnastik, dort haben wir auch meine mutti getroffen, mit der ich eigentlich verabredet war. wegen eines leeren handyakkus haben wir uns verpaßt, kurioserweise bekam sie von irgendwem dort freikarten und war dann auch in der halle.



mit sasha war ich auch beim schnitzelkönig. tom wohnt in der nähe und daher kenne ich es. die speisekarte besteht hauptsächlich aus schnitzelgerichten. ich hatte es mal wieder auf die XXL-variante abgesehen. 600g kosten nur 80 cent mehr als 400g, ich meine da wär man doch dumm, oder?!

am donnerstag dann tischkicker mit shannas micha, peter und wieder sasha. das team der sashas hat verloren. zwar nicht jedes mal, aber doch in der summe ziemlich eindeutig.
der tisch heißt "tornado", und wie ich inzwischen herausgefunden habe, ist das ein offizieller turniertisch aus den USA. dort heißt "kicker" übrigens "foosball", d. h. wir benutzen ihr wort und sie unseres.

diese und ähnliche sachen habe ich mit james herausgefunden. der hat sasha eine woche besucht und da sasha bei mir schläft, hat james einfach auch hier geschlafen. sonst hat man von james nicht viel erfahren, weil er ständig unterwegs war: von einer party, zum brunch, zur party, zu einem umzug helfen, party, freunde, usw.
und zwischendruch chinapfanne mit uns.



außerdem sind meine pflanzen umgezogen. vom balkon in die wohnung. diese kleinen australischen gänseblümchen haben das nicht so richtig mitgemacht und sind total eingegangen. die pelargonien verlieren ihre blätter, aber blühen. nur die ausgewilderten zimmerpflanzen sind wunschlos glücklich. ich hoffe sie lassen sich das jahr auf dem balkon eine lehre sein, denn wer jetzt nicht ordentlich grünt, der ist ganz schnell wieder draußen!
draußen bei tomatik, der steht dort wo er immer stand und hat sogar nochmal tomaten bekommen. aber eigentlich sieht er zum fürchten aus.

apropos umzug, sasha zieht zurück. eigentlich ist sie ja sowieso ständig hier gewesen, nur daß sie jetzt auch ihre wäsche und bücher zurückholt.

ach ja, und dann war ich noch mit tom, eric und anne in der alten kantine. ich weiß nur noch in auszügen wie ich 7 uhr morgens wieder zurückkam. es muß ein netter abend gewesen sein. als wir die kneipe verließen, in der wir uns getroffen hatten wußte ich noch, was vor sich geht. aber wie die nächsten sechs stunden so schnell vergangen sind, kann ich nicht sagen. ein paar mal bier holen, unzählige male auf klo und schon war der abend vorbei. und meine hose im arsch. die ist erstens richtig dreckig, weil ich wohl mal hingefallen bin und außerdem jetzt kaputt. naja.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

bio-bio

selbstversuch: wie reagiert mein körper auf gesunde ernährung? wird er es verkraften oder abstoßungsreaktionen zeigen?

gestern habe ich mit vollkornbrot und gesundem hartkäse den anfang gemacht. die paprika nicht zu vergessen, obwohl die kein echtes bio-produkt war. heute habe ich es mit gesunden vollkornspaghetti probiert.

geschmacklich würde ich sagen "zufriedenstellend" aber nicht "begeisternd". ich kann nicht genau definieren, was an ihnen anders schmeckt, man merkt schon, daß es nudeln sind, aber irgendetwas an der konsistenz stimmt nicht. leider bin ich davor zurückgeschreckt bio-ketchup zu benutzen. und mein pesto war das billigste bei Lidl.

die bio-milch hätte ich fast vergessen! die schmeckt tatsächlich anders als normale vollmilch und ich würde auf jeden fall sagen besser. erstens ist sie scheinbar weißer und zweitens gibt der hohe fettgehalt jedem kaffee eine schöne farbe. und den choco chips hats auch nicht geschadet.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

ukrainisch-amerikanische musiker

heute abend auf arbeit, ich darf es eigentlich gar nicht zugeben, habe ich mich mal wieder mit den unendlichen weiten der wikipedia beschäftigt. fragt mich nicht wie, aber ich bin darauf gekommen nach ukrainisch-amerikanischen musikern zu suchen.

Traci Lords zum beispiel. ok, das zählt eigentlich nicht, denn die ist eher für ihre frühe pornokarriere bekannt und war seitdem im fernsehen und kino nur in nebenrollen zu sehen. daß sie auch musikalben aufgenommen hat, ist eigentlich nur eine randnotiz.

meine zweite entdeckung: David Lee Roth. Van Halens leadsinger! allerdings, daß muß ich zugeben, kamen hier nur zwei großeltern aus der ukraine (obwohl wikipedia an einigen stellen litauen schreibt). also auch eher grenzwertig.

aber jetzt lasse ich die katze aus dem sack: Lenny Kravitz!!! ha, wer hätte das gedacht?! der papa ist ein waschechter ukrainer. die mutter kommt von den bahamas. immerhin 50%.

zu 100% ukrainischer abstammung ist hingegen die großartige Neko Case, alternative-country sängerin und mitglied der New Pornographers. beide eltern ukrainer. allerdings hat sie ihrer homepage nach zu urteilen wohl ein eher gespaltenes verhältnis zu ihnen. ob sie also ukrainisch versteht? wahrscheinlich ist es.

übrigens handelt es sich in allen fällen, so weit ich es in erfahrung bringen konnte, um jüdische emigranten.

Neko Case - Hold On, Hold On:

Montag, 15. Oktober 2007

U9

auf der strecke der U9 wird gebaut, schon seit zweieinhalb monaten. das bedeutet für mich, daß ich die beiden stationen vom leopoldplatz bis zum westhafen im bus zurücklegen muß. bis ende oktober geht das noch so, glaube ich.
am anfang konnte ich mir nicht vorstellen, daß diese furchtbar lange zeit jemals enden würde, aber jetzt ist es fast so weit. mir werden vor allem die treppen am westhafen in erinnerung bleiben. der westhafen ist eine furchtbar verbaute station. wenn ich von der arbeit komme, komme ich unter der erde in der u-bahn an, dort führt die erste treppe in einen tunnel und am ende des tunnels die zweite treppe zur s-bahn. die dritte treppe führt dann hoch zur brücke über dem westhafen, wo der bus abfährt. 99 stufen sind es insgesamt.
am interessantesten ist es immer die faulen leute zu beobachten, die sich um den fahrstuhl an der ersten treppe drängen. ich nehme an, die meisten warten dort zu ersten mal. denn der fahrstuhl fährt ca. 2m in die höhe, dann ist die treppe zu ende und die leute gucken dumm aus ihrer wäsche, weil sie für ihre bequemlichkeit mit 5 minuten verschwendeter lebenszeit büßen.
ebenfalls interessieren würde mich, wie die BVG die fahrer auf dieser strecke rekrutiert. entweder die sind totale anfänger oder wären gern rennfahrer geworden, jedenfalls quälen sie mensch und maschine. oder kommt es nur mir so vor? gut, ich nehme an die strecke trägt nicht unwesentlich dazu bei. wie muß sich einer fühlen, der den ganzen tag vier stationen vom westhafen bis osloer straße und zurück unterwegs ist?! und noch dazu mit den wahrscheinlich ältesten bussen im fuhrpark. würde mich nicht wundern, wenn die dinger nach der baumaßnahme verschrottet werden.
und was ist eigentlich aus den typen geworden, die sonst auf der strecke immer die obdachlosenzeitschriften verkaufen und betteln gehen, um sich dann im PLUS am leopoldplatz das tschechische billigbier zu kaufen? sind die jetzt "arbeitslos"?
naja, warum sollen die nicht auch unter dem schienenersatzverkehr leiden. wir sitzen doch allen in einem boot. (oder bus.)

auf arbeit

seit anfang des monats bin ich arbeitslos. allerdings bedeutet arbeitslos in meinem fall, daß ich immernoch für drei prüfungen lerne(n sollte) und inzwischen mit meiner magisterarbeit angefangen habe.
immer wenn ich das erzähle, werde ich nach meinem thema gefragt. gern würde ich antworten, daß das eine überraschung werden soll. obwohl es ein kleines bisschen so ist, versuche ich dann immer zu erklären, daß ich noch keine thema habe, weil das mit meinem prof noch nicht endgültig geklärt ist.
es wäre wirklich schön, wenn ich ein thema hätte, bei dem keine fragen offen bleiben, denn es ist unmöglich zu erklären, was ich im moment mache.
naja, ich programmiere und irgendwie geht es dabei immer noch um den bereits bekannten ball. nur wird alles noch viel besser!

dafür gibt es neues von der klimaanlage zu berichten, im sommer hatten wir ja immer 17 grad. an t-shirts war nicht zu denken! jetzt sind es 24. pullover? für mich unmöglich.

Freitag, 12. Oktober 2007

lastfm

ich bin im web 2.0 angekommen, demnächst installiere ich noch eine webcam in meiner toilette oder meinem kühlschrank. der vorerst letzte schritt auf dem weg zur gläsernen persönlichkeit: lastfm.
in der liste nebenan sieht man die musik, die ich höre und wann. und wenn man mag kann man auf den "radiostation"-button darunter klicken und sich meine mp3's anhören, muß man aber nicht.

klingt überflüssig?! ist es auch. deshalb macht internet ja so viel spaß!

Mittwoch, 26. September 2007

heute in der u-bahn

ich fahre zu einer ungünstigen zeit zur arbeit. circa halb 11. ich mache das um den berufsverkehr zu vermeiden und weil ich morgens so viel zu tun habe und ... naja, ok, ich mache es weil ich lange schlafen will.
dummerweise gibt es auch andere leute, die gern lange schlafen. das sind zum einen mütter mit kleinkindern und zum anderen die letzten deutschen ureinwohner des weddings, auch "assideutsche" genannt. heute traf ich wieder so ein exemplar. ich kannte ihn schon, allerdings hält er sich nicht vor dem PLUS am leopoldplatz auf, weshalb ich ihn mal als "fremden" bezeichnen möchte.

er stieg in die bahn und fing sofort mit reden an: "ham sie vielleicht etwas geld geld ham sie vielleicht!". diesen satz(?) wiederholte er immer wieder, ohne punkt und komma. seltsamerweise hat er sich dabei nicht vorwärts bewegt, d. h. er wollte es wirklich wissen! ein alter mann (vermutlich auch spätaufsteher) hatte seine nerven nach zwei stationen nicht mehr im griff und wollte den typ unterbrechen. und es kam, was kommen mußte: der typ wurde lauter. und der alte wurde unruhiger und begann wild zu gestikulieren. ich hatte kopfhörer auf und verstand nur das geschrei des fremden.

schließlich hat sich ein junger araber erbarmt und dem typ 50 cent oder sowas in den pappbecher geworfen. und es kam, was kommen mußte: der typ änderte die strategie: "ham sie vielleicht auch etwas geld geld zum trinken vielleicht!". immer wieder und wieder und wieder. der alte konnte nicht mehr und fing nun auch an zu schreien!
und so standen sie sich gegenüber, auge in auge, vollkommen überzeugt von sich und ihrem recht in der u-bahn zu schreien. leider mußte ich am zoo aussteigen.

Montag, 24. September 2007

frühstück mit peter

am wochenende war mal wieder peter bei mir. wir wollten in die russendisko, denn peter ist im moment so etwas wie ein party-nomade (aber daraus wurde dann nichts). manche würden auch sagen er ist ein vagabund, denn peter hat immer seinen schlafsack dabei und übernachtet, wo platz ist. aber peter ist sozusagen der peter pan unter den schlafsackvagabunden, denn er bezahlt dafür mit eiern und kaffee. (das er dafür seine mutti ausgeraubt hat, ist eine andere sache)
leider hat peter bald wieder eine eigene wohnung und das bedeutet, ich muß auf das sonntägliche frühstück, an daß ich mich schon so gewöhnt habe, wieder verzichten.

Mittwoch, 5. September 2007

das semester ist vorbei

letzte woche habe ich endlich meine hausarbeit abgegeben ("signalentdeckungstheorie"), seit wochen habe ich mich damit gequält. es war gar nicht mehr viel zu tun, aber es fehlte die entscheidende verbindung der zwei schwerpunkte in meiner arbeit. und dazu mußte man sich wirklich mal gedanken machen und endlich die hosen runterlassen, dumm rumgelabert und in der fachliteratur schmarotzt hatte ich schon genug, - was war meine persönliche einschätzung? ich wußte es nicht. ich hatte schon während der literaturphase festgestellt, daß mir mein thema ziemlich am a**** vorbeiging. aber ich war jung und brauchte den schein!

und jetzt hab ich ihn. genauso wie den für die projektarbeit, die ich ebenfalls in einer nacht-und-nebelaktion fertiggestellt habe. leider war der dozent mit meiner rechtschreibung, genauer mit der groß-kleinschreibung, nicht einverstanden. eigentlich kann man sagen, daß ich in der dokumentation zu meinem projekt gar keine groß-schreibung verwendet habe. ich nehme an die mutter des dozenten ist deutsch-lehrerin oder sowas...
(obwohl, moment, meine ja auch!)

im prinzip sieht es also so aus als wäre ich fertig. wenn da nicht das problem mit den fehlenden scheinen wäre. es war alles so perfekt ausgeklügelt. es sollte genau passen. dumm nur, daß ich einiges nie abgeholt bzw. bekommen haben. und jetzt muß ich dem hinterherlaufen.
nur, bevor ich meine TA-prüfungen nicht gemacht habe, sind die scheine mein kleinstes problem. apropos prüfungen, im moment brüte ich daran, wie ich mit möglichst wenigen und möglichst leichten prüfungen zum erfolg komme... einige unliebsame fächer bin ich durch glückliche fügungen des schicksals ja schon losgeworden.

und wenn alles gemacht ist, kommt die magisterarbeit. d. h. anfagen werde ich damit wahrscheinlich schon im oktober, aber ich kann sie erst anmelden, wenn ich den rest habe. das ist also so eine halb-legale geschichte, die bei uns am institut inzwischen gang und gäbe ist. die sind sowieso froh, wenn sie uns magisterstudenten mit der zeit nach und nach loswerden. gut so...

Sonntag, 26. August 2007

harvest

bio-tomaten! ohne schmutzige tricks. nur wasser, erde, liebe und die abgase der luxemburger straße haben zu dieser reichen ernte geführt. was ich damit gemacht habe: zwei tomaten-gurken-salate und einmal grillhähnchen mit tomate.

zugegeben, ich kann nicht jeden tag zwei kilo tomaten abpflücken und der verbleibende ertrag ist auch sehr übersichtlich, maximal drei salate, aber es ist so großartig durch seinen eigenen kleinen garten zu spazieren und hier und da eine frucht abzunehmen - wie im paradies!
nur das im paradies keine schwarze staub-patina auf den früchten liegt und die pflanzen nicht an braunfäule zugrunde gehen (zumindest vermute ich das). tomatik beispielsweise wird den september wahrscheinlich nicht mehr erleben, mal sehen. er hat fast keine blätter mehr, alles weggefault.
die blumen fotografiere ich besser auch nicht. das ist das blanke elend, ich habe ein paar mal vergessen zu gießen und das haben die petunien nicht vertragen. die vertragen ja schon den wind nicht. der schnittlauch verträgt die sonne nicht, die gänseblümchen das wasser und ich glaube die geranien vertragen mich nicht.

Donnerstag, 16. August 2007

begegnung mit gott

neulich in der U-Bahn: werbung für gott. irgendein berliner verein wirbt für jesus. im nachhinein muß ich sagen: die idee ist witzig. aber erst habe ich mich schon gewundert, vor allem über das logo. aber dann habe ich das hier gefunden.

Mittwoch, 15. August 2007

zu hause

zu hause herrscht jetzt ein ein-personen-haushalt. das allein sagt noch nicht viel. außer wenn man bedenkt, daß ich die person bin. es gibt da einiges, daß dringend in angriff genommen werden müßte, und nichts passiert.
seltsamer weise tauchen in letzter zeit ständig kleidungsstücke von mir auf dem fußboden auf. war das schon immer so? t-shirts im flur? im bad? überall. der abwasch: ich habe das gefühl ich spüle ständig geschirr. dabei benutze ich doch gar nichts, oder?! naja, und daß man mit der wäsche nie fertig wird, war mir bereits bekannt.
und dann gibt es da noch die üblichen wiederkehrenden unannehmlichkeiten: der müll, der staub, die unordnung. es ist ja jetzt nicht nur so, daß ich das alles allein beseitige. nein, viel beeindruckender ist ja folgendes: ich MACHE das auch alles allein. kann eine einzelne person, die so oft auf arbeit, unterwegs oder im bett ist, eine zwei-raum-wohnung derart in unordnung halten?!
offensichtlich.
und dabei schleppe ich auch noch altlasten mit mir herum: der boden im flur, den ich nie gestrichen habe. die fensterrahmen, die ich nie lackiert habe. der keller, den ich nie sauber gemacht habe, und, und, und...
nicht mal die CDs sind aufgeräumt.

Dienstag, 14. August 2007

das leiden hat ein ende!

endlich, ich habe eine neue matratze und die choco balls sind aufgegessen. (die sehen übrigens wie kaninchenköttel aus)
aber wie gesagt, viel wichtiger: die matratze. ich habe ja abwechselnd auf dem sofa oder im schlafsack geschlafen. wenn man müde ist geht es, aber eigentlich ist es furchtbar.
und gestern war sozusagen matratzen-einweihungsparty. aber allein. naja, sie stinkt auch etwas. man soll sie drei tage durchlüften, aber soviel zeit habe ich nicht. wahrscheinlich verkürze ich jetzt meine lebenszeit mit jedem atemzug um fünf minuten während ich darauf schlafe. aber egal.
es ist eine dieser roll-matratzen von aldi. erstaunlich klein verpackt und (ebenfalls) erstaunlich schwer. und wenn man sie auspackt, dann macht es *ffffffffff.......* und sie sieht aus wie normal.
allerdings habe ich in der ersten nacht nur unerfreuliches geträumt, worauf ich hier nicht weiter eingehe...

Montag, 6. August 2007

knusprige weizenkost mit schokoladengeschmack

mein frühstück: eine "knusprige weizenkost mit schokoladengeschmack" mit dem seltsamen namen "choco chips". selbstverständlich gesund und voller vitamine und so. aber obwohl es mir so gut schmeckt habe ich letztens einmal etwas neues ausprobiert: laut verpackung eine "getreidekost mit vitaminen und schokoladengeschmack", nämlich die sogenannten "choco balls". und eines kann ich sagen: kein vergleich.
die choco balls sind trocken. gut, das ist teil des konzeptes bei derartigem frühstückszeug, aber die choco balls bleiben auch mit milch im mund trocken und fad und schmecken irgendwie nach "alt". bäh! die verwandtschaft zu den von mir so geliebten choco chips läßt sich allenfalls durch die vollkommen verquere rechtschreibung vermuten. also kehre ich zurück zu altbewährtem.

Sonntag, 5. August 2007

biermeile

gestern war ich mit sasha und peter auf der biermeile. hat mich stark an werder erinnert. sich einfach mal quer durchs angebot saufen, war unmöglich. obwohl peter es versucht hat. 1780 sorten, jeden tag eine sorte und man wäre 5 jahre beschäftigt.
so viele betrunkene idioten auf einen haufen - ebenfalls wie werder! der kater am nächsten tag: wie werder. peters filmriss: wie werder. ;-)

also eigentlich war es ganz nett. wenn man bier mag und keine angst vor fremden leuten hat, dann ist es dort prima. 2,2 km ein bierausschank neben dem nächsten, alle sorten, alle preise. wem das deutsche reinheitsgebot egal ist, der ist bei den chinesen bestens aufgehoben. das bier war billig und gut gekühlt. wer eher schnell fakten schaffen will und sich nicht lange aufhalten mag, der kann sich eines dieser polnischen 14%-igen biere hinter die binde kippen. wobei ich das nicht als bier bezeichnen würde.
leider waren wir knapp bei kasse, daher haben wir zu hause mit (furchtbarem) wodka nachgespült. der abend wurde lang und wie peter nach hause kam, bleibt ein rätsel...

Samstag, 4. August 2007

Montag, 30. Juli 2007

моя жизнь с плохим русским

кстати, кто понимает, может читать: "моя жизнь с плохим русским".

russische tage

zwei tandem partnerinnen, russischer kurzfilmabend am freitag, russendisko am samstag und ein kater vom wodka am sonntag. ich führe im moment ein russisches leben. ach ja, und dann sind da noch meine russischen nachbarn, die sich streiten und ihre möbel ins treppenhaus schmeißen.
die kurzfilme waren nix. sicher alles ganz anspruchsvolle arbeiten moskauer filmstudenten, aber ohne untertitel. ich wette von den leuten, die die filme so wenig verstanden haben wie ich, hatte auch jeder eine andere vorstellung worum es in den filmen ging. manches konnte man einfach nicht interpretieren. endloses gelaber, unverständliche bilder dazu. komische frisuren und klamotten... :-)
russendisko, das war schon eher verständlich! sooo voll! der raum sah aus wie ein wohnzimmer, uralte dunkle tapeten und alles ganz gemütlich. ich war klitschnass. und in der wohnung hat es am tag danach gerochen wie im pumakäfig. das lag an meinem t-shirt, das war ein richtiger kadaver. puh, gleich in die wäsche.
und dann meine tandempartner. erst hat gar nichts geklappt und jetzt melden sich beinahe täglich welche. immer das gleiche: weiblich, russisch, wollen englisch lernen. aber mehr als zwei schaffe ich nicht, denke ich. mal sehen, heute ist es wieder soweit.
und danach badminton, mit peter, auf deutsch, ohne wokda.

Mittwoch, 25. Juli 2007

saúde gente!

wie immer bei den brasilianern, keiner weiß wo der andere ist, was er macht und am ende treffen sich doch alle auf kuriose art und weise zur gleichen zeit am gleichen ort. so auch diesmal: ich habe tâmara geschrieben, daß ich sie 12:00 von der friedrichstraße abhole, die SMS hat sie aber gar nicht bekommen, was ich nicht wußte. stattdessen sprach sie mit dimas, der nun ebenfalls an der friedrichstraße auf sie gewartet hat. und so kam ich dort am bahnsteig der S2 an und treffe wen? dimas, der mit tâmara telefoniert, die auch gerade ankommt. ende gut alles gut.
in der kombination haben wir uns das letzte mal vor 4 jahren gesehen. einiges hat sich geändert, dimas hat (viel) längere haare, ich einen dickeren bauch und tâmara ist natürlich noch schöner geworden.

eigentlich wollten wir zu einem brasilianischen all-you-can-eat im ipanema an der torstraße. leider ist dort der grill kaputt, d. h. es gibt nur ein all-you-can-eat-buffet für 10 euro. das wollten wir uns noch überlegen und sind erstmal weiter durch die stadt gezogen. bis dann, ebenfalls typisch brasilianisch, dimas eine SMS von einem freund bekam: heute party im cafe do brasil am mehringdamm, all-you-can-eat für 7 euro, drei plätze für uns sind reserviert! ótimo!

das hat mich an unsere legendären zeiten in der moskito bar in friedrichshain erinnert - viele leute, viel essen, viel spaß!
also, für 6,90 so viel essen wie man kann: an einer großen tafel gibt es eine reiche auswahl an salaten, saucen, früchten, hühnerkeulen, rindfleisch, schweinefleisch, vom grill oder gekocht, fisch, gebackenen kartoffeln, spinatbällchen, gemüse, reis, maniokmehl und feijoada (schwarze bohnensuppe). vieles konnte ich aber auch nicht identifizieren, bin leider kein richtiger experte. alles auszuprobieren, daran war gar nicht zu denken, das gibt der magen eines gesunden mannes nicht her! man darf nicht daran denken, was es noch alles gibt, man muß es genießen. ach, und an der bar kann man sich noch einen maracuja-nachtisch bestellen. sehr süß und sehr aromatisch. oder man bestellt sich eine brasilianische limonade aus guaranaextrakt (das ist so eine dschungelpflanze so viel ich weiß).

tja, und dann treffen die brasilianer dort gott und die welt, dimas hat dort drei alte freunde wiedergetroffen, dabei wohnt er schon lange nicht mehr in berlin. eine unglaublich gesprächige atmosphäre herrscht dort und es war alles dabei, inkl. omas, opas, baby und hund. wenn einer zur tür hereinkommt, der geburtstag hat, singt das ganze lokal. wer probleme hat, bekommt ratschläge von allen seiten und wer ohne getränk sitzt bekommt auch das.
oh, und ich habe noch 10 brasilianische centuros geschenkt bekommen. warum weiß ich nicht, das ging in der freundlichkeit unter...

Dienstag, 24. Juli 2007

badminton

gestern haben pete und ich also batman gespielt. mein arm bedankt sich heute dafür. leider haben wir beide (noch) nicht die technik und die kondition um ein geordnetes spiel aufzuziehen und so war das spiel nach der spieleröffnung meist schon vorbei. es war einfach zu leicht dem anderen den ball unhaltbar zurückzuspielen. aber jetzt denke ich die ganze zeit daran wie ich mit größtem genuß auf so einen kleinen federball draufsmashen würde.... ich will schon wieder spielen!

Montag, 23. Juli 2007

yeah yeah yeahs - is is

eigentlich mag ich ja EP's nicht. sie sind kurz. es gibt keinen spannungsbogen und nur selten heben sie sich von den alben als etwas eigenständiges ab. gegenbeispiel: z. b. radiohead. oder eben die EP "is is" von den "yeah yeah yeahs". fünf songs, allesamt studioaufnahmen von sonst nur live gespielten stücken. und das beste: es klingt gar nicht wie die "yeah yeah yeahs"! kein blöder "art punk" mit geschrei usw. wer sie kennt, weiß was ich meine! ;-)

letztes (richtiges) semester

wahnsinn, es ist vorbei! heute ist montag und es gibt keine vorlesungen mehr. wenn alles gut geht, dann war meine psychologievorlesung letzte woche die letzte meines studiums.
psychologie, das ist nur ein teil der merkwürdigkeiten dieses semesters. eine interessante sache war das. interessant war auch, daß ich mir dieses semster das erste mal ein buch aus der bibliothek ausgeliehen habe. was heißt eigentlich ein buch?! inzwischen bestimmt 20, aber auch für die arbeit. naja, ich bin eben geisteswissenschaftler! ;-)
und noch etwas ist seltsam, inzwischen fallen mir gleich mehrere sachen ein, die ich gern noch machen würde. früher habe ich nur nach den pflichtsachen geschaut und auch diese nur widerwillig über mich ergehen lassen.

dafür geht pünktlich zum ende des semesters das feiern wieder los. am wochenende mit micha in der alten kantine, demnächst kaffee burger (russendisko), dimas und tâmara im ipanema, dann kommt anne aus amiland zurück, usw...

und heute wird erstmal mit pete badminton gespielt. der hat längere arme als ich, aber ich mache das durch kondition wieder wett! ;-)
überhaupt kondition: fahrrad fahren. seit meins wieder funktioniert, benutze ich es sogar. ich muß zugeben, daß der weg zur uni am anfang schon eine kleine herausforderung für mich war. ich meine vor allem am tag danach, beim treppensteigen. auf einmal hatte ich im arsch muskeln, die ich vorher nicht hatte. und die taten weh. aber inzwischen geht's. selbst die beiden brücken auf dem weg halten mich nicht auf und ich werde auch nicht mehr von irgendwelchen opas auf ihren city-bikes überholt.
(ja, mit der macht der shimano-18-gang-schaltung zogen die an mir vorbei und ließen mich alt aussehen. ich hab zwar nur einen gang, dafür fahre ich jetzt mit ellenbogeneinsatz!)

Dienstag, 17. Juli 2007

zukunftspläne 2.0

jaja, so schnell dreht sich der wind! erst erkrankt die tomate an braunfäule und dann verläßt mich sasha. vielleicht hatte unsere beziehung auch die braunfäule? ich weiß es nicht.
die rätselhaften einzelheiten will ich hier nicht ausbreiten. jetzt wird doch alles neu! auch ohne sasha und ohne die tomate!!!

allerdings ist der anfang im moment schwierig, da sie immer noch hier wohnt. der monat kommt mir vor wie der längste aller zeiten. im august zieht sie aus.
ich hab schon überlegt, ob ich mir jetzt aus rache eine katze kaufe. sie wollte immer eine und ich war dagegen. :-)

aber eigentlich habe ich andere sorgen. bin erkältet und hab die uni am hals. eigentlich wollte ich demnächst fertig sein damit, mal sehen was wird. jetzt muß es schnell gehen. 4 prüfungen und scheine einsammeln. und da gibt es einige scheine, die ich nie abgeholt habe! hoffentlich geht da nichts schief.

aber jetzt muß ich erstmal was gegen mein langweiliges leben tun! vielleicht mache ich einen kurs in einer stuntschule? werde testpilot? frauenversteher? bankräuber? partylöwe?
vorschläge bitte!!!

Donnerstag, 21. Juni 2007

zukunftspläne

das habe ich gestern entdeckt: zwei kleine tomaten. kleiner als ein 1-cent-stück, also ein bißchen wenig für einen salat. naja und farblich paßt es auch noch nicht ganz.
aber ich plane jetzt schon einmal: omelette mit angebratenen tomtenscheiben, mozarella mit tomate - klar, gegrilltes hähnchen mit tomatenvierteln, gurken-zwiebel-tomaten-salat, spaghetti mit tomatensauce, gefüllte tomaten, eingelegte tomaten, tomate mit pesto, tomate auf brot, tomate im brot, tomate neben brot und überhaupt tomate pur!
wie ich das alles mit zwei tomaten anstelle, wird sich zeigen.

Dienstag, 12. Juni 2007

sauerkraut und ananas

heute habe ich mal wieder in der mensa gegessen. das kam in letzter zeit nicht oft vor und es hat sich mal wieder nicht gelohnt. sie haben in der mensa so eine seltsame hawaii-macke! ständig gibt es irgendwelche sachen, wo ananas drin ist. heute: kaßler mit kartoffeln und sauerkraut. dumm nur, daß das sauerkraut mit ananas verdorben wurde. ich meine, gehört denn das zusammen?!
gestern gab es kohlroulade mit einer pfirsichsauce (oder so ähnlich). und solche sachen gibt es ständig!

ich habe mal gelesen, daß die besten speisen alle fünf geschmacksrezeptoren im mund anregen sollen (süß, salzig, sauer, bitter und umami), das gilt als besonders delikat. allerdings beginne ich an dieser theorie zu zweifeln. ich konnte mit "süß-sauer" noch nie etwas anfangen. und sauerkraut mit ananas ist einfach pervers.

moviestar, moooviestar...

heute morgen, ich komme aus der dusche und hollywood ist schon da. leider spiele ich nur eine nebenrolle. es ist nicht einmal eine sprechrolle. der kameramann war wegen sasha in unserer wohnung.
ein ukrainischer sender dreht eine reportage über das leben von (ukrainischen) studenten im ausland. und heute drehen sie einen beitrag über sasha. sasha wie sie frühstückt, sasha beim vorstellungsgepräch, sasha in der uni und sasha im theater.

ganz untypisch für uns: wir haben im wohnzimmer gefrühstückt. auch untypisch für mich: um acht aufstehen. untypisch: fernsehen beim frühstück. untypisch: wir unterhalten uns fast gar nicht. naja, der kameramann hatte seine eigenen vorstellungen vom frühstücken.

mal sehen, was dabei rauskommt. leider können wir das nicht sehen, wie gesagt ukrainisches fernsehen. aber sasha versucht eine aufnahme zu organisieren.

jetzt kommen wir im fernsehen! jetzt sind wir berühmt!!!
so jung und keine ziele mehr...

Sonntag, 10. Juni 2007

72cm



na, wer hätte ihn erkannt?! offizielles meßergebnis vom nachmittag: 72cm. das klingt nicht schlecht. aber alle leute, die ebenfalls eine tomatenpflanze besitzen, haben bereits erste kleine tomaten. so weit sind wir noch lange nicht.
dafür sind die blumen nett. auch im bild: der grüne daumen. ;-)

fahrradtour



gestern haben wir eine fahrradtour gemacht, es ging nach Horstfelde. ja genau, Horstfelde, nicht Horsthausen, Horstwalde, Horsefield oder sonst was. los ging es in Blankenfelde, dann Dahlewitz, Rangsdorf, Prahmsdorf, Dabendorf, Nächst-Neuendorf und dann Horstfelde.
die beiden fahrräder waren ausgeborgt. sasha hat ja keines und die trauergeschichte von meinem fahrrad kann ich ein anderes mal erzählen. hauptgrund war auch eigentlich, daß sasha fahrradfahren übt, denn sie fährt in einer woche für einige tage in die uckermark und nach polen. ein seminar an der uni. überhaupt hat sie immer solche interessanten seminare, zum beispiel "schimpfen im norden", das läuft dann unter der rubrik linguistik. davon sollte sie mal erzählen!
was gibt es noch zu sagen? es war furchtbar heiß und wir haben ziemlich unangenehm gerochen am abend. oh und ich habe wieder eine rote nase, aber das war ja zu erwarten.

Donnerstag, 7. Juni 2007

tomatik

schon seit tagen will ich von tomatik berichten, aber irgendwie ist immer schlechtes oder dunkles wetter (sprich nacht) wenn ich nach hause komme, deshalb noch keine fotos. die unwetter der vergangenen wochen sind leider nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. um ehrlich zu sein er war ziemlich geknickt. überhaupt habe ich das gefühl, daß er nicht unbedingt die stattlichste tomatenpflanze aller zeiten wird. vielleicht ist er ja eine party-tomate?!
egal, er ist jetzt einen halben meter groß und trägt die ersten blüten. leider ist er ein bisschen krumm und schief geraten. aber das ist nicht meine schuld! ich hab ihm einen stock gegeben, aber er will nicht gerade wachsen...
und die blumen? die hat der hagel zerfetzt und danach sah's auf dem balkon erstmal übel aus, mal ganz abgesehen, daß da noch ganz andere sachen verteilt waren, die ich auf dem balkon vergessen hatte. ein sack blumenerde zum beispiel.
aber, und das ist das wichtigste, die blumen haben sich erholt! jetzt blüht's, blau und rot und gelb. alle haben überlebt, sogar die vertrockneten zimmerpflanzen.

Mittwoch, 30. Mai 2007

sashas geburtstag (ringbahnsaufen)


sasha hatte geburtstag. obwohl wir von höchster instanz (hausmeisterin) die offizielle lizenz zum "sau rauslassen" hatten, haben wir es vorgezogen auswärts zu feiern: beim ringbahnsaufen. es gibt verschiedene ansichten darüber, was das heißt, daher folgendes zur erklärung:

das ziel:
eine runde mit der ringbahn absolvieren, trinken, spaß haben. startpunkt war die station wedding.

die regeln:
1. es wird gewürfelt wieviele stationen bis zum nächsten halt gefahren werden.
2. bei einem halt wird ausgestiegen und die nächstmögliche trinkgelegenheit (kneipe, kiosk, etc.) aufgesucht
3. jeder bestellt ein getränk, es wird gefeiert und weiter geht's
4. ab 1 uhr werden keine einsen mehr gewürfelt, ab 2 uhr keine zweien, usw.
5. es gibt einen joker: eine vodka-flasche. der joker wird nur im notfall genutzt (keine trinkmöglichkeit in der nähe)

wir brauchten unseren joker nicht. selbst am westkreuz waren wir tapfer und sind eine station zum ICC (romiosini) zurückgelaufen, aber da war der abend noch jung. bei der ersten station hatte sasha dann auch richtig geburtstag. die weiteren stationen: halensee (kiosk, siehe foto), heidelberger platz (heidelbeere), hermannstr. (billard-kneipe) und ostkreuz (cocktail-bar).
über die heidelbeere hat sich sasha besonders gefreut, das haus wurde von einem ukrainer gebaut, es gab dort ein ukrainisches pressebüro vor dem krieg und heute ist dort manchmal der ukrainische stammtisch, den sasha organisiert.

fotos von der ganzen sache gibt's auf anfrage.

Freitag, 18. Mai 2007

Mascha's Geburtstag





Mascha ist eine alte Freundin von mir. Wir haben zusammen in Kiew studiert, und sind jetzt beide, zufälligerweise in Berlin gelandet, worüber ich mich sehr freue. Und ich freue mich auch, dass Sascha nichts gegen sie hat. Auch nichts dagegen zu ihrem Geburtstag zu gehen.
Mit diesen Photos haben Sascha und ich schon ein Kompliment als "ein ganz schönes Paar" verdient. Sind wir doch auch, oder?

sl

und sonst so

was ist los? was ist passiert? rätselhaft.

1. werder. schön heiß, ich war rot wie eine tomate. erdbeerwein schmeckt am besten. rhabarberwein schmeckt wie magensaft (bäh). wie jedes jahr: das baumblütenfest kostet opfer. aber nächtes jahr sind wieder alle dabei. massenhaft.

2. catrins hochzeit. catrin ist jetzt verheiratet. und ich habe einen anzug. meinen ersten. mann, sehe ich gut aus! verglichen mit vorher. einige dinge müssen noch geübt werden: krawattenknoten, hemdkragen ausrichten, cool aussehen.
sasha hatte ein schwarzes kleid an und war natürlich nach der braut die schönste. traumhaft.

3. die wohnung stinkt. ich wollte heizen. leider war es draußen wärmer als in der wohnung, deshalb zog der rauch nicht durch den schonstein nach draußen, sondern ins wohnzimmer. ekelhaft.

4. einen döner gratis + getränk weil wir die studentcard beim dönerladen unseres vertrauens regelmäßg benutzen. schmackhaft.

5. heute baumarkt: wir kaufen blumen. keine ahnung welche, wir sind auch keine experten. ich würde sagen ein bunte mischung und dann mal sehen, was davon auf unserem balkon überlebt. hauptsache es grünt ein wenig und blüht. lebhaft.

und noch was zum schluß (weil ich so gut drauf bin): in diesem artikel herrscht haftpflicht!