die fahrt nach lemberg war schon interessant. das auto war mehr als überladen, sowohl an gepäck, als auch an leuten: 8 plätze, 9 personen. auf dem beifahrersitz haben zwei leute gesessen, die grenzübergänge mußte einer von beiden zu fuß überqueren um keinen unnötigen ärger zu provozieren.
der erste weg in lemberg führte uns in ein hotel. es war so ein durch und durch sozialistischer "prachtbau". damit meine ich gar nicht mal sein äußeres, das war mir nämlich total egal, sondern das innenleben. alles total antiker sowjet-stil.
wir hatten dann die wahl zwischen einem billigen zimmer für 26 euro und einem teuren, renovierten für 43 euro. das "bessere" zimmer hatte neuere möbel, einen größeren fernseher, einen kühlschrank und ein neu gemachtes bad. das "schlechtere" hatte charme.
wir haben uns für das billigere zimmer entschieden und das war aus folgenden gründen richtig: gäste des teureren zimmers müssen den gleichen kaputten (horror-)fahrstuhl benutzen, sie haben den gleichen ausblick, hören den gleichen verkehrslärm, haben die gleichen bauarbeiten im stockwerk darüber und haben ebenfalls kein warmes wasser zum duschen (wie ich vermute). wir waren so müde, daß uns daran nichts gestört hat.
lemberg ist im grunde eine sehr schöne stadt. es gibt beeindruckend viele große kirchen auf kleinstem raum. die gesamte architektur mutet sehr europäisch an, was wohl an der polnischen vergangenheit der stadt liegt. überall kleine straße und alte fassaden. leider ist vieles auch ziemlich heruntergekommen, aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist es wie gesagt fantastisch. außerdem lag überall schnee.
natürlich habe ich auch fotos von allem. wenn wir zurück sind, werden die nachgereicht.
lemberg wird mir allerdings auch als "die laute" stadt in erinnerung bleiben, und das leigt an mehreren erlebnissen. von den bauarbeiten im hotel und dem verkehrslärm unter unserem fenster habe ich ja schon erzählt.
aber was ich noch gesehen (oder gehört) habe, schockt jeden akustiker. auf dem platz vor der oper herrscht eine dauer-werbe-beschallung der übelsten art. durch riesige blechtrompeten kommt immer der gleiche werbespot. das so ein schwachsinn überhaupt genehmigt wurde!
außerdem waren wir noch in einem tollen "westlichen" café. coole musik, coole leute, cooler lärm. das essen war okay, aber die diskomusik war eindeutig zu laut. das muß auch den betreibern aufgefallen sein, deshalb werden die zubereiteten speisen mit einer bahnhofssprechanlage ausgerufen. man versteht kein wort. also ich jedenfalls nicht. und die bedienung offenbar auch nicht, denn sie hat die hälfte unserer bestellung überhört.
der erste weg in lemberg führte uns in ein hotel. es war so ein durch und durch sozialistischer "prachtbau". damit meine ich gar nicht mal sein äußeres, das war mir nämlich total egal, sondern das innenleben. alles total antiker sowjet-stil.
wir hatten dann die wahl zwischen einem billigen zimmer für 26 euro und einem teuren, renovierten für 43 euro. das "bessere" zimmer hatte neuere möbel, einen größeren fernseher, einen kühlschrank und ein neu gemachtes bad. das "schlechtere" hatte charme.
wir haben uns für das billigere zimmer entschieden und das war aus folgenden gründen richtig: gäste des teureren zimmers müssen den gleichen kaputten (horror-)fahrstuhl benutzen, sie haben den gleichen ausblick, hören den gleichen verkehrslärm, haben die gleichen bauarbeiten im stockwerk darüber und haben ebenfalls kein warmes wasser zum duschen (wie ich vermute). wir waren so müde, daß uns daran nichts gestört hat.
lemberg ist im grunde eine sehr schöne stadt. es gibt beeindruckend viele große kirchen auf kleinstem raum. die gesamte architektur mutet sehr europäisch an, was wohl an der polnischen vergangenheit der stadt liegt. überall kleine straße und alte fassaden. leider ist vieles auch ziemlich heruntergekommen, aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, ist es wie gesagt fantastisch. außerdem lag überall schnee.
natürlich habe ich auch fotos von allem. wenn wir zurück sind, werden die nachgereicht.
lemberg wird mir allerdings auch als "die laute" stadt in erinnerung bleiben, und das leigt an mehreren erlebnissen. von den bauarbeiten im hotel und dem verkehrslärm unter unserem fenster habe ich ja schon erzählt.
aber was ich noch gesehen (oder gehört) habe, schockt jeden akustiker. auf dem platz vor der oper herrscht eine dauer-werbe-beschallung der übelsten art. durch riesige blechtrompeten kommt immer der gleiche werbespot. das so ein schwachsinn überhaupt genehmigt wurde!
außerdem waren wir noch in einem tollen "westlichen" café. coole musik, coole leute, cooler lärm. das essen war okay, aber die diskomusik war eindeutig zu laut. das muß auch den betreibern aufgefallen sein, deshalb werden die zubereiteten speisen mit einer bahnhofssprechanlage ausgerufen. man versteht kein wort. also ich jedenfalls nicht. und die bedienung offenbar auch nicht, denn sie hat die hälfte unserer bestellung überhört.
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