
der tag hatte schon interessant begonnen. kurz vor dreiviertel 12 reißt mich ein anruf aus den träumen. sasha ist am apparat und erinnert mich daran, daß wir um 12 auf dem tegeler friedhof erwartet werden. dort wird der x. todestag des letzten ukrainischen botschafters (aus vor-sowjetischen zeiten) begangen. der botschafter kommt, verschiedene hochrangige beamte, vertreter der ukrainischen gemeinde berlins und natürlich junge aktive ukrainische studenten. und das sind wir. sasha und ich.
während wir zum friedhof rennen (und zwar wirklich rennen!) wird mir noch kurz erklärt wie ich mich zu verhalten habe und was ich sage. nämlich einfach nichts. als wir kamen bewegten sich gerade alle zur grabstätte und wir reihten uns einfach hinten ein. naja, "hinten" ist gut. wir waren bloß ungefähr 10 leute (was wiederum bedeutet, daß jeder fünfte dort ein junger aktiver ukrainier war). überraschenderweise wurde ich dann vom botschafter angesprochen. er sagte "Добрий день" (guten tag). und ich erwiderte ihm ebenso "Добрий день". er schaute zufrieden und die situtation war gerettet.
während wir zum friedhof rennen (und zwar wirklich rennen!) wird mir noch kurz erklärt wie ich mich zu verhalten habe und was ich sage. nämlich einfach nichts. als wir kamen bewegten sich gerade alle zur grabstätte und wir reihten uns einfach hinten ein. naja, "hinten" ist gut. wir waren bloß ungefähr 10 leute (was wiederum bedeutet, daß jeder fünfte dort ein junger aktiver ukrainier war). überraschenderweise wurde ich dann vom botschafter angesprochen. er sagte "Добрий день" (guten tag). und ich erwiderte ihm ebenso "Добрий день". er schaute zufrieden und die situtation war gerettet.



der rest des tages verlief dann für mich erst einmal etwas ruhiger. sasha hatte allerdings sehr viel zu tun und war ständig unterwegs (davon muß sie aber selbst erzählen).
abends kamen dann meine mutti (sie hat mich auf der Wii im bowling geschlagen), meine kleine schwester (hat einen sog. "turkey" geworfen) und peter (durfte diesmal nicht mitspielen) vorbei und zusammen mit bodya sind wir dann zur galerie bereznitsky.
dort war einiges los. gerüchten zufolge mehr besucher als bei der eröffnung der galerie. und die bilder haben mir sehr gut gefallen. darüber werde ich aber nichts schreiben, die muß man sich angucken!
abends kamen dann meine mutti (sie hat mich auf der Wii im bowling geschlagen), meine kleine schwester (hat einen sog. "turkey" geworfen) und peter (durfte diesmal nicht mitspielen) vorbei und zusammen mit bodya sind wir dann zur galerie bereznitsky.
dort war einiges los. gerüchten zufolge mehr besucher als bei der eröffnung der galerie. und die bilder haben mir sehr gut gefallen. darüber werde ich aber nichts schreiben, die muß man sich angucken!


abends wurde dann bei uns zu hause alles ausführlich diskutiert: der tag, die stadt, das leben, natürlich auch die fotos, die ausstellung und wer dort war, wer hat was gesagt, wer war komisch usw., außerdem das wetter, das bier, der trockenfisch, der galerist, coole klamotten, die wodka-flaschen, und, und, und...
und peter durfte auch mit der Wii spielen.
und peter durfte auch mit der Wii spielen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen