heute hatte ich ein bizarres erlebnis. sasha wollte gern in eine ausstellung mit mir gehen.
nicht dieser vorschlag war seltsam, sondern die ausstellung. das thema, so weit ich das verstanden habe, lautete "reenactment - history repeats itself". abgesehen davon, daß ich von diesem begriff noch nie etwas gehört habe und mir auch dementsprechend wenig darunter vorgestellen konnte, ist mir das konzept der ausstellung vollkommen unverständlich geblieben.
total wirr die ganze sache dort!
nicht dieser vorschlag war seltsam, sondern die ausstellung. das thema, so weit ich das verstanden habe, lautete "reenactment - history repeats itself". abgesehen davon, daß ich von diesem begriff noch nie etwas gehört habe und mir auch dementsprechend wenig darunter vorgestellen konnte, ist mir das konzept der ausstellung vollkommen unverständlich geblieben.
total wirr die ganze sache dort!

die ausstellung findet in einem gebäude in einem hinterhof in der nähe der oranienburger straße statt. in den räumen befinden sich fast ausschließlich videoprojektionen, die sich keiner anguckt. zum inhalt kann ich nichts sagen, denn ich habe mich der mehrheit angeschlossen und mir die filme und filmchen auch nicht angeguckt (nur einen, siehe unten).
im vierten stock fand eine lesung statt. es ging um ein buch dessen titel ich nicht mitbekommen habe und das ich auch sicher nicht gelesen habe. der englische autor hat in einer tour gelabert, es ging um einen tumorpatienten und "nothing is real" und blablabla (und irgendwie wohl auch um "reenactment", jedenfalls fiel das wort mal). nach fünf minuten sind wir gegangen und haben uns die anderen dinge angeguckt.
im vierten stock fand eine lesung statt. es ging um ein buch dessen titel ich nicht mitbekommen habe und das ich auch sicher nicht gelesen habe. der englische autor hat in einer tour gelabert, es ging um einen tumorpatienten und "nothing is real" und blablabla (und irgendwie wohl auch um "reenactment", jedenfalls fiel das wort mal). nach fünf minuten sind wir gegangen und haben uns die anderen dinge angeguckt.

überall stimmen, geräusche, videos, seltsame installationen. irgendwo waren zwei kleine zimmer, die ein altes labor darstellen sollten. man sollte in die vergangenheit zurückversetzt werden. vielleicht sollte man sich vorstellen, daß man ein wissenschaftler ist. naja, hat nicht geklappt. hab mich nicht wissenschaftlich gefühlt. eher veralbert.
dann gab es noch ein paar fotos mit einer nachgespielten schlacht, im hintergrund touristen, die sich das angucken. das hatte nun tatsächlich mit reenactment zu tun, wie ich inzwischen dank wikipedia weiß. außerdem jede menge unverständlicher kram wie "sich liebende kühlschränke" (sowas habt ihr noch nicht gesehen) und irgendetwas mit einem gasherd.
dann gab es noch ein paar fotos mit einer nachgespielten schlacht, im hintergrund touristen, die sich das angucken. das hatte nun tatsächlich mit reenactment zu tun, wie ich inzwischen dank wikipedia weiß. außerdem jede menge unverständlicher kram wie "sich liebende kühlschränke" (sowas habt ihr noch nicht gesehen) und irgendetwas mit einem gasherd.

ein video im keller hab ich mir dann doch noch angesehen. da war ein haus zu sehen und es war nacht. in einem fenster war ein typ, der mit weißer farbe die wand rund um sein fenster weiß gemalt hat so weit er mit der rolle kam. sah zum schluß ganz witzig aus. zum glück kam ich als er fast fertig war, der film dauert bestimmt einige stunden. danach kam ein film, der sich in zwei wichtigen punkten unterschied: der tag war hell und die farbe war schwarz.

die eigentliche überraschung der ausstellung wartete dann im keller auf uns. irgendwelche körper oder leichen lagen da auf dem boden herum oder räkelten sich in den unmöglichsten posen. einige dieser zombies standen an riesigen dönerspießen und hatte lange messer in der hand. ein dönerspieß hatte ein loch, darin war eine treppe verborgen, die irgendwo ins innere führte. zu sehen war innen nur ein fuß von einem zombie.
außerdem gab es dort einen großen tisch, mit salz oder etwas ähnlichem bestreut. auf ihm lagen mehrere fruchtfleischbatzen von melonen. und an der tischkante gab es folgenden vorschlag: "please feel free to massage the melons."
nein, danke.
außerdem gab es dort einen großen tisch, mit salz oder etwas ähnlichem bestreut. auf ihm lagen mehrere fruchtfleischbatzen von melonen. und an der tischkante gab es folgenden vorschlag: "please feel free to massage the melons."
nein, danke.
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