vorgestern habe ich ein buch mit dem titel "neulich in neukölln" zu ende gelesen. der autor, uli hannemann, taxifahrer und schriftsteller wohnt seit 20 jahren dort. das buch ist voller kurzgeschichten, einige brilliant beobachtet, andere auf eine sympathische art und weise übertrieben:
In Neukölln brabbelt eigentlich ständig jemand vor sich hin. Erlaubt ist, was gefällt: Gemurmel, Gestammel oder Gebrüll - Hauptsache schwer verständlich. Nachvollziehbare Äußerungen sind verboten. Beliebte Standardtexte sind "Mann, Mann, Mann", "Scheiße, alles Scheiße", "Schweine, ihr verdammten Schweine", "Ich bring euch alle um" oder - neu in den Charts - "Wir holen uns unseren Schatz."
irgendwie ist neukölln ja so etwas wie der wedding, nur im süden der stadt. und so habe ich auch alle mir vertrauten dinge im buch wiedergefunden: die verrückten in der u-bahn, die eckkneipen, die assis vorm PLUS, die trinker, die nachbarn, usw...
In Neukölln brabbelt eigentlich ständig jemand vor sich hin. Erlaubt ist, was gefällt: Gemurmel, Gestammel oder Gebrüll - Hauptsache schwer verständlich. Nachvollziehbare Äußerungen sind verboten. Beliebte Standardtexte sind "Mann, Mann, Mann", "Scheiße, alles Scheiße", "Schweine, ihr verdammten Schweine", "Ich bring euch alle um" oder - neu in den Charts - "Wir holen uns unseren Schatz."
irgendwie ist neukölln ja so etwas wie der wedding, nur im süden der stadt. und so habe ich auch alle mir vertrauten dinge im buch wiedergefunden: die verrückten in der u-bahn, die eckkneipen, die assis vorm PLUS, die trinker, die nachbarn, usw...
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