Freitag, 4. August 2006

eine zitadelle und pappkartons

...haben nicht so viel miteinander zu tun. es sei denn, man ist in spandau unterwegs um kartons für einen umzug zu besorgen. so geschehen heute.
leider konnte sich sasha nicht mehr erinnern, daß wir bereits einmal gemeinsam in spandau waren und deshalb haben wir auf dem weg zu den kartons noch einen schnellen und ratlosen spaziergang eingelegt. sie glaubt es immer noch nicht.


die kartons waren recht billig bei einem typ gekauft, der scheinbar nur pappkisten und probleme in seinem leben kennt. wenigstens von den kartons konnten wir ihm einige abnehmen. ansonsten wissen wir jetzt bestens bescheid in seinem leben: seine frau hat ihn mit den kindern sitzengelassen hat, seinem bekannten hartmut geht es genauso, das erbe seines vaters ging an eine ukrainerin verloren, von den frauen wird er nur ausgenutzt und so weiter. ich hab ihm dann 25 cent trinkgeld gegeben.
leider mußten wir zu hause feststellen, daß die pappkartons irgendwie kleiner sind als gedacht. dabei hatte ich mir alles so gut ausgedacht. naja, jedenfalls haben wir jetzt zuwenige. aber nochmal nach spandau fahren und seelsorger spielen, darauf habe ich auch keine lust.

sb

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